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Gewerbefeindliche Parkgebühren

Zu den Parkgebühren in der Stadt Zug

Kürzlich hat die Stadt die Parkgebühren in der Stadt Zug verdoppelt, und es muss neu auch am Sonntag bezahlt werden. Die schon arg gebeutelten Geschäfte in der Altstadt und in der Vorstadt haben sicher keine Freude daran.

Wer will schon in Parkhäusern in das zehnte Untergeschoss fahren, um etwas Kleines einkaufen zu gehen? Da das Nachzahlen noch immer verboten ist, gibt es nicht mehr Plätze in der Stadt am Tag. Das Argument der Stadt, dass die Parkplatzbewirtschaftung nicht kostendeckend ist, begründet eine Verdoppelung der Gebühren nicht. Insbesondere deswegen, weil mit der Parkplatzbewirtschaftung ohnehin nur die Beschäftigung von Polizei- und Büropersonal gemeint ist, das keinen Mehrwert aus seiner Tätigkeit erzielt. Die ganzen Gebührenerhöhungen schaden nur dem Gewerbe in der Stadt Zug und nützen zum Beispiel Einkaufszentren wie dem Zugerland oder dem Hertizentrum, die nur 50 Rappen für einige Stunden verlangen oder mit blauer Zone die Kunden locken. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Stadt Zug langsam zur Stadt wird, in der zu wohnen sich nur die Reichen leisten können. Da ich selber noch stark mit der Stadt verbunden bin, betrifft mich das sehr, und ich fahre im Übrigen nebst mit dem Auto auch täglich mit S-Bahn und Bus nach Zug. Würden alle so wie ich die Geschäfte in der Altstadt nutzen, hätten wir das Problem mit mangelnder Kundschaft nicht. Das Geschäftszentrum der Stadt hat sich Richtung Metalli verschoben, was sich auch mit der Hauptpost im Laubenhof bestätigt hat. Die ehemalige Hauptpost findet keinen Dauermieter, was zeigt, dass die Stadt im Quartier ein Problem hat. Im Übrigen sind schon seit längerer Zeit an der Neugasse mehrere Gewerberäumlichkeiten unvermietet, eine weitere wurde erst vor kurzem nach mehrjähriger, gähnender Leere an die Töchter von Sawiris (Andermatt) als Modeladen vermietet. Wahrscheinlich wird die Stadt Zug einfach zum St. Moritz der Zentralschweiz, wo sich die Schönen und Reichen treffen.

Beat Stocker, Cham

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