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Gewinnmaximierung statt Patientenwohl

«Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung», Ausgabe vom 11. März

Es ist lobenswert, dass die Spitalleitung zum bedauerlichen Abgang von vier verdienten Ärzten eine Erklärung abgegeben hat. Nur ist diese weder nachvollziehbar noch glaubhaft. Es handelt sich nicht um einen üblichen Vorgang, und der Schritt vom leitenden Arzt in die Privatpraxis stellt keinen Karrieresprung dar. In der Geschichte des Zuger Kantonsspitals ist es denn bisher nur einmal zu einer Kündigung eines leitenden Arztes gekommen, sieht man von häufigen Wechseln in der Leitung der Lungenabteilung unter der aktuellen Ägide ab. Als Beweggründe sind eher Stichworte zu vermuten wie «administrative Rahmenbedingungen» und «Führungsstil». Leider fehlt eine Antwort, wie man künftig weitere schmerzhafte Abgänge renommierter Fachkräfte vermeiden möchte. Als Denkanstoss empfehle ich den Verantwortlichen bis hin zum Gesundheitsdirektor die brillante Lektüre der Kolumne von Chris von Rohr in der «Schweizer Illustrierten» vom 11. März. Unter dem Hinweis, dass die ausführenden Berufsleute hervorragende und wertvolle Arbeit leisteten, bemängelt er, dass die Spitalleitungen nicht mehr den Patienten, sondern die Gewinnmaximierung in den Mittelpunkt stellen würden.

Erich Sigrist, Steinhausen

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