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Leserbrief

Gotthard: Und der Kunde ist der Dumme

«SBB erhöhen Druck auf den Bund», Ausgabe vom 17. Mai

«Luzern bekommt eine schienengebundene Frühverbindung ins Tessin» heisst es im Bericht. Was früher gang und gäbe war – notabene noch ohne teures Milliardenloch untendurch – ist scheinbar aktuell nicht mehr möglich. Heute geht der erste direkte Zug durch die neue Röhre ab Luzern um 10.18 Uhr – weil Zürich als Ausgangs- und Ankunftsort halt dominiert. Egal, wie die Reisenden aus Richtung Basel/Nordwestschweiz und dem Welschen nach und von Süden kommen – meistens mit Umsteigen in Arth-Goldau, in der Regel in bereits voll besetzten Zügen von Zürich her.

Was schon mit dem Fahrplanwechsel bei der Inbetriebnahme der Neat hätte möglich sein sollen, haben unsere Bürokraten bei SBB und Bundesamt für Verkehr (BAV) zu verhindern gewusst. Grund: Ein Machtgerangel zwischen den Strategen in Bern – und der Kunde ist der Dumme. Das kommt davon, wenn man auf die Schreibtischtäter hören muss, von denen wir sowieso zu viele haben. Ich habe über 40 Jahre lang bei den SBB als Lokführer gearbeitet und bin wohl Hunderte Male über den Berg gefahren – süd- und nordwärts – aber ein solches Trassen-Theater hatten wir nie. Personen- und Güterverkehr hatten immer Platz nebeneinander. Mit gutem Willen sowieso. Erst mit dem erwähnten Machtgehabe zwischen BAV und SBB ist es unerträglich geworden. Teure Bundesämter haben wir sowieso zu viele.

Hansruedi Sägesser, pens. Lokführer, Kriens

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