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Häuser schiessen aus dem Boden

«Sempach: Im Wakker-Städtchen soll an delikater Lage gebaut werden», Ausgabe vom 3. Februar
Pirmin Willi,

Die Argumentation der eifrigen Sempacher Bauvorsteherin Mary Sidler und die Missachtung der Empfehlungen des Denkmalschutzes zum Ortsbildschutz mag kaum erstaunen. Beides passt zu diversen widersprüchlichen und fragwürdigen Verhaltens- und Vorgehensweisen. Lauthals preist die Stadträtin die vermeintlich vorbildliche Raumentwicklung in Sempach. Doch städtlinah und an exponierter Lage entsteht ein dominantes Turmschulhaus. Vor dem gegenüberliegenden Tor zum Städtchen schiesst ein mehrgeschossiges Wohnhaus aus dem Boden, und in speziellen Wohnzonen entstehen an sensibler Lage über 50 Mietwohnungen – und weitere folgen. Höher, weiter, wachsen ist das Programm! Da erstaunt es nicht, dass die Ortsbildpflege in Sempach als zweitrangig wahrgenommen wird. Und es verblüfft kaum, dass die «Mitwirkung des Volkes» immer wieder durch überraschendes und sachfremdes Vorgehen des Stadtrates zur Farce verkommt. Wacker geht’s auch im Strassenbau weiter. Drei neue, millionenteure Kreisel zieren bald die Stadt.

Pirmin Willi, Sempach

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