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Handeln – bevor die letzte Schule geschlossen ist

«Marcel Schwerzmann: ‹Ich ziehe nicht gleich die Fahne ein›», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Juli

Es ist schon sehr befremdlich, mit welcher Nonchalance Herr Schwerzmann seine pseudoliberalen Ideen weiterhin zu Markte trägt. Während es anderen Exponenten der Sparideologie langsam dämmert, dass der Kanton Luzern weder Obwalden noch Zug ist und auch nicht über das Potenzial von Zürich verfügt, rezitiert Marcel Schwerzmann noch immer sein Tiefsteuer-Mantra.

Es ist höchste Zeit, diesem Herrn das Finanzdepartement zu entziehen – bevor die letzte Schule geschlossen, der letzte Bus gefahren und das letzte Konzert verklungen ist. Die zu leistenden Staatsaufgaben sind zu benennen und die nötigen Mittel durch Erhöhung der Unternehmenssteuern zur Verfügung zu stellen. Kein Unternehmer verlässt diesen Standort wegen einer vernünftigen Steuererhöhung, welche seiner Infrastruktur und Lebensqualität und derjenigen seiner Angestellten zugutekommt.

Zudem sei die Wählerschaft vor allem aus den ländlichen Regionen daran erinnert, dass sie diese erbärmliche Sparpolitik mitzuverantworten hat, obwohl gerade sie auf einer höheren Ebene am Tropf des Staates hängt (dito bei der Polemik um die Masseneinwanderung mit 30 000 in der Landwirtschaft beschäftigten Polen). Es wird Zeit, auch diese Schizophrenie einmal zu kurieren.

Dominique Becht, Meggen

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