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Hier gäbe es Sparpotenzial

«Schulen sollen auf Evaluation verzichten», Ausgabe vom 25. Oktober

Willi Knecht, SVP-Kantonsrat aus dem Kanton Luzern, will die Evaluationen für die Volksschulen abschaffen. Als Lehrer mit über vierzig Jahren Berufserfahrung kann ich ihm vollumfänglich beipflichten. Da wäre auch im Kanton Zug einiges an Steuergeldern zu sparen, ohne dass die Qualität der Schulen gemindert würde. Die «gute Schule» entsteht nämlich im Schulzimmer und nicht in den aufgepfropften sogenannten Steuer- und Qualitätsgruppen, den Retraiten mit Dialogprozessberaterinnen oder den Büros der kantonalen Verwaltung. Ich habe es selbst erlebt. Das Amt für Brückenangebote des Kantons Zug organisierte zur Qualitätssicherung jährlich in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zug Lernendenbefragungen. Zum Beispiel im Integrations-Brücken-Angebot (I-B-A), wo ich als Lehrer die Antworten der Schüler selber formulieren musste, weil die fremdsprachigen Lernenden die Fragen nicht verstanden. Als Steuerzahler ärgerte mich das masslos, aber weder die Wissenschaftlichkeit der Befragung der Pädagogischen Hochschule noch die Massnahme des Amtes durften seitens der Lehrpersonen hinterfragt werden, denn das wurde mit der neuerdings geforderten Loyalität gegenüber dem Amtsleiter sofort unterbunden.

Ruedi Beglinger, Allenwinden

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