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Leserbrief

Die Bevölkerung wird hinters Licht geführt

Zum Bauprojekt «Am Baumgärtli» in Unterägeri

Unglaublich, wie die Vertreter der Körperschaften und die Anderen im Stiftungsrat diesem Vertrag zum Verkauf der Liegenschaft an den Investor Bonainvest zu einem Schleuderpreis und mit dem Passus, dass auch etwas anderes als das Kinderhotel Babalou gebaut werden könnte, zugestimmt haben. Die Stiftungsräte sollten den Kopf zum Denken verwenden, nicht einfach nicken wie bei dem Zuschlag an den Investor zu einem nicht marktgerechten Preis. Für den minder erzielten Preis sollte der Stiftungsrat eingeklagt werden. Mit dem Kinderhotel wollte die ganze Bevölkerung von Unterägeri ein gerechtes und soziales Projekt ermöglichen.

Offenbar wurde das Kinderhotel aus wirtschaftlichen Gründen fallen gelassen. Dass dieses Kinderhotel keine grosse Rendite abwirft, dies muss der Investor gewusst haben, wenn nicht, hätten sie die falschen Leute angestellt. Wie hat Hugo Berchtold konkret kommuniziert: Es sei von Beginn an vom Investor vorgesehen gewesen, dass man bezüglich Kinderhotel genau prüfen müsse, ob sich dieses wirtschaftlich trage. Anscheinend werde es das nicht. Man sei aber auch an dem Standort an keinen Leistungsauftrag gebunden. Was haben diese Stiftungsräte uns angetan? Nun ist klar, warum der Stiftungsrat eine Transparenz scheut wie der Teufel das Weihwasser, es wäre höchste Zeit das Gremium auszuwechseln oder besser gesagt, diese sollten sofort zum Wohl von allen zurücktreten.

Ich habe die Firma «raumforum» in Thun kontaktiert, diese Firma war als Hotelplaner (Kinderhotel) im Einsatz und war Wettbewerb-Siegerin. Die Planung sei sehr weit gegangen und der Planungsstand hätte gereicht, die ganze Ausführung anzugehen. Das Projekt war eine Herzensangelegenheit und wurde plötzlich vom Investor fallen gelassen. Vom Stiftungsrat wird auch immer betont, sie hätten ein Mitspracherecht und ein Rückkaufsrecht. Das Gelände ist für Jahrzehnte verloren und das Mitspracherecht wird etwa so aussehen: Fünf Stimmen Bonainvest und eine Stimme der Stiftungsrat, da ja die gesamte Investition 77,5 Millionen Franken betragen wird.

Zudem muss noch der Spruch von Hugo Berchtold erwähnt werden, beim Verkauf der Liegenschaft an Bonainvest habe die Stiftung eine gute Hand bewiesen, dies nenne ich puren Zynismus. Im August sollen der Stiftungsrat und die Bevölkerung in der Aegerihalle vom Investor informiert werden.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri

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