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Leserbrief

Kanti Reussbühl: Hohe Hürden übersprungen

«Aus Italien ohne Halt an die ETH», Ausgabe vom 20. Juni

«Kompetitivere Schüler entscheiden sich eher für mathematisch-naturwissenschaftliche Bereiche», schreibt der «Tagesanzeiger» am 20. Juni auf der Titelseite zu einer Studie aus dem Kanton Bern. Gleichentags liefert die «Luzerner Zeitung» ein eigentliches Prachtbeispiel dazu. Der fantastische Schulerfolg der aus Apulien zugewanderten Geena Benga (18) überrascht mich insofern nicht, als diese junge Frau eine Vielzahl von Hürden übersprungen hat, von deren Höhe die meisten Hiesigen sich wohl wenig Vorstellungen machen können.

Beeindruckt bin ich allerdings auch von der Schulleitung der Kantonsschule Reussbühl. Die haben «die Regel» missachtet, nach der so etwas noch nie gemacht wurde und also auch diesmal nicht in Frage kommen durfte. Dass es so etwas in der überbürokratisierten Bildungslandschaft noch gibt, macht Freude.

Die Maturandin hat übrigens sehr wohl einen Zwischenhalt gemacht. Und dabei in kürzester Zeit nicht «nur» die «hiesige Sprache» gelernt, sondern mit Dialekt und Standarddeutsch zwei sich stark unterscheidende Sprachen.

Erich Heini, Luzern

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