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Hotel Montana: Keine neuen Bauten geplant

Zum Leserbrief «Debatte über ein Bauprojekt an der Luzerner Haldenstrasse», Ausgabe vom 25. April
Karl Eugster, Verwaltungsratspräsident Hotel Montana AG, Luzern

Herrn Hans Renggli, einem Nachbarn und Gegner des Projekts der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL), ist Recht zu geben: Die Stadt Luzern hat sich mit der Bau- und Zonenordnung (BZO) ein Ei gelegt. Rengglis Ausführungen zu SHL und Montana sind hingegen schlicht falsch.

Die SHL ist kein «Montana-Betrieb». Die SHL ist eine selbstständige, nicht gewinnorientierte Stiftung unter der Aufsicht des Bundes. Verantwortliches Organ ist der Stiftungsrat. Er hat das Bauprojekt beschlossen. Die SHL will auf ihrem eigenen Grundstück an der Haldenstrasse 41 für ihre Höhere Fachschule einen Neubau errichten. Dazu muss der wirtschaftlich nicht mehr sanierungsfähige Plattenbau aus den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts abgebrochen werden.

Die Hotel Montana AG, zu der das Art Deco Hotel Montana an der Adligenswilerstrasse 22 und die Montanabahn gehören, ist insofern ins Projekt involviert, als der Hotelzugang ab der Haldenstrasse mit dem Montanabähnli vom Bauprojekt tangiert wird.

Der Verwaltungsrat der Hotel Montana AG hat sich mit dem Stiftungsrat der SHL auf eine beiden Unternehmen Rechnung tragende Lösung geeinigt. Auf dem Grundstück der Hotel Montana AG sind keine neuen Bauten geplant. Der Verwaltungsrat der Montana AG ist personell nicht identisch mit dem Stiftungsrat der SHL. Das Hotel Montana und die Hotelfachschule haben von ihrem unternehmerischen Zweck her unterschiedliche Interessen.

Das Hotel Montana hat mit der Revision der BZO tatsächlich einen «Sonderstatus» bekommen: Es wurde in die Tourismuszone eingezont. Die damit auferlegten einschneidenden Einschränkungen haben die Liegenschaft der Hotel Montana AG nicht «um Millionen aufgewertet», sondern im Gegenteil um Millionen abgewertet.

Karl Eugster, Verwaltungsratspräsident Hotel Montana AG, Luzern

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