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Hütten sind Bereicherung

«Illegale Bauten: Kriens räumt auf», Ausgabe vom 18. Mai

Viele Hütten stehen seit Menschengedenken irgendwo in der Landschaft. Wer hat sie gebaut? Warum? Es ist anzunehmen als Unterstand, zum Schutz vor Gewittern oder um lebenswichtige Sachen im Trockenen zu halten. Es waren Bauern und Waldarbeiter, die solche Unterstände brauchten. Sie waren nicht motorisiert, alles Arbeitsgerät für ihre Handarbeit musste hochgetragen werden, oft verbunden mit stundenlangen Fussmärschen.

Das zu verstehen, ist heute für viele nicht mehr nachvollziehbar. Aber man geht in Entwicklungsländer oder schaut Filme darüber und staunt, wie einfach, aber auch beschwerlich das Leben dort ist. Doch so war es vor nicht allzu langer Zeit auch bei uns; und auch die Menschen in den Entwicklungsländern stellen ihre Hütten ohne Bewilligung auf.

Die idyllisch gelegenen Hütten im Krienser Hochwald waren eine Bereicherung der Landschaft. So gesehen ist der Abriss eine mutwillige Zerstörung des Landschaftsbildes. Laut dem Freiburger Verwaltungsrechtsprofessor Peter Hänni ist in solchen Fällen das Prinzip der Verhältnismässigkeit anzuwenden. Mit einer Skizze und einem Foto etwa sollte die Sache (mit moderaten Preisen) legalisiert werden können.

Sepp Hodel, Richenthal

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