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Leserbrief

«Ich bin kein Moralprediger. Es geht um die Würde der Frau»

«Beachvolleyball: Der Gstaad-Faktor», Ausgabe vom 25. Juli

Wir Schweizer sind ein sportliches Volk, sowohl Männer wie auch Frauen. Letztere erreichen gar Spitzenleistungen im Beachvolleyballturnier. Das gilt es zu würdigen. Gestatten Sie mir aber eine persönliche Bemerkung zu den Tenüs, von denen man praktisch nichts sieht. Der Schambereich ist mit einem kleinen Tüchlein abgedeckt, sonst fast nichts. Ich habe gelesen, man wünsche das, die Männer würden dann eher hinsehen. Wie meinte doch ein Zyniker: Totale Nacktheit würde weniger auffallen.

Etwas möchte ich ganz klar festhalten: Es geht mir in keiner Art und Wiese darum, die sportliche Leistung dieser Frauen zu mindern oder sie gar persönlich zu beleidigen. Das ist nicht meine Art. Es geht mir um die Würde der Frau. Ich bin kein Moralprediger. Aber wenn ich bei hübschen Frauen sehe, wie sie ihre Höschen kürzen, bis es einfach nicht mehr weiter geht, finde ich das nicht primär unziemlich (das wohl auch) sondern ganz einfach unfraulich. Das ist doch entscheidend.

Unser Schöpfer hat eine wunderbare Frau geschaffen, die alle Achtung, Wertschätzung und Würde verdient und niemals für taktlose und primitive Werbung missbraucht werden darf. Ich verstehe bis heute noch nicht, dass eine Sprinterin, deren Leistung ich bewundere, eine bessere Zeit erreichen könnte, wenn sie mit möglichst winzigen Höschen startet, statt mit einem üblichen Tenü. Erinnern Sie sich noch, wie vor Zeiten Frauen mit eleganten, weissen Tenüs grossartig Tennis spielten? Tempi passati.

Im Norden gibt es Nacktbadeanstalten. Wer das haben muss, kann dorthin gehen. Seltsamerweise habe ich auf entsprechenden Bildern Frauen, meist ältere, gesehen, die angekleidet weitaus attraktiver ausgesehen hätten.

Josef Zelger, Stans-Oberdorf

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