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Leserbrief

Auch im Wahlkampf sollte man fair bleiben

«Lesermeinungen zu den Gemeinderatswahlen in Oberägeri», Ausgabe vom 17. September

Ich erlaube mir, auf die persönlichen Angriffe von Thiemo Hächler (Leserbrief vom 17. September) und Hanspeter Isler (Leserbrief vom 21. September) Stellung zu beziehen, und weise die Vorwürfe entschieden zurück. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine orchestrierte Aktion von zwei CVP-Mitgliedern, um meine Wiederwahl zu verhindern und den Kandidaten der CVP den Weg zu ebnen.

Bei den monierten Bauprojekten handelt es sich um den Ökihof mit Kinderspielplatz und die Seeufergestaltung. Diese beiden Projekte, die einen grossen Teil Platzgestaltung beinhalten, wurden auf ausdrücklichen Wunsch einem Amtskollegen übergeben.

Alle übrigen gemeindlichen Bauprojekte wurden durch mich wahrgenommen. Diese überwiegen bezüglich Anzahl und Kosten bei weitem und beinhalten auch Schulbauten in Morgarten und Oberägeri.

All dies hat man in den Leserbriefen wohlweislich verschwiegen. Meine Hoffnung ist, dass den Schülerinnen und Schülern von Oberägeri durch den Kampf von Hanspeter Isler gegen den geplanten Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 keine Nachteile erwachsen.

Mein Stil ist es nicht, bei öffentlichen Auftritten die grosse Show abzuziehen und mich zu populistischen Äusserungen hinreissen zu lassen.

Ich sehe vielmehr meine Aufgabe darin, mich in den Gremien einzubringen, wo die Entscheidungen getroffen werden, und dort für das Wohl der Bevölkerung von Oberägeri zu kämpfen.

Ebenfalls bringt es nichts, für Visionen und Ideen, viel Geld für Studien und Machbarkeitsabklärungen auszugeben, wenn bereits im Vorfeld klar ist, dass diese nicht umsetzbar sind.

Ich gehe davon aus, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Oberägeri können meinen Einsatz für die Gemeinde in den vergangenen Jahren richtig einschätzen und erteilen den Forderungen dieser beiden Herren eine Abfuhr.

Andreas Meier, Gemeinderat und Bauchef (SVP), Oberägeri


In einem Leserbrief hat Thiemo Hächler (alt CVP-Kantonsrat) Andreas Meier (Gemeinderat SVP und Chef der Bauabteilung Oberägeri) angegriffen. Dies hat Thiemo Hächler in einer Art und Weise getan, welche in meinen Augen weit von einer Konkordanz entfernt ist. Thiemo Hächler ist sich anscheinend nicht bewusst, dass Andreas Meier nicht alleine Entscheidungen in der Bauabteilung fällt, sondern eine ganze Baukommission hinter den Entscheidungen steht. Selbst diese Entscheidungen werden am Schluss vom ganzen Gemeinderat abgesegnet.

Nur weil gerade Wahlkampf ist und der CVP anscheinend die Themen ausgehen, ist das noch lange kein Freipass, um Anstand und Fairness auf die Seite zu schieben. Also bitte immer fair bleiben.

Die SVP stellt auch nicht die Hintergründe von alt CVP-Kantonstat Beat Wyss in Frage. Er hat seinen Job als Kantonsrat auch hingeschmissen aus angeblichem Zeitmangel, aber kandidiert nun für einen Gemeinderatssitz in Oberägeri.

Bleiben wir doch bitte sachpolitisch korrekt und überzeugen Wählerinnen und Wähler mit politischen Argumenten zu Themen, welche wirklich wichtig sind.

Heinrich Kuhn, SVP-Kantonsratkandidat, Oberägeri

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