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Immer schnellere Strassenraketen

«Polizei bremst Raserbande aus», Ausgabe vom 11. Juli
Niklaus Rohrer, Luzern

In einem Leserbrief am 13. April 2006 habe ich in Zusammenhang mit einer Folge von Raserunfällen zur Diskussion gestellt, warum überhaupt immer noch so schnelle Motorfahrzeuge (Autos und Motorräder) gebaut werden. Bekanntlich besteht in fast allen europäischen Ländern auf Autobahnen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 oder 130 km/h. Heute übertrumpfen sich weiter namhafte Autofirmen mit ständig noch schnelleren Strassenraketen. Es ist kaum nachvollziehbar, welches die (irren) Gründe sein könnten, weshalb es dazu Fahrzeuge braucht, welche satte 300 km/h auf den Asphalt bringen können. Die Frage soll erlaubt sein, wieso denn ein Auto der gehobenen Klasse, das «nur» 160 Sachen hergeben würde, nicht auch ein allfälliges eitles Ego befriedigt? Laut Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, ist man froh, dass die ausgehobene Raserbande – zumindest vorübergehend – von der Strasse geholt werden konnte. Hoffentlich nicht schon wieder die weiche Tour, ist man da geneigt zu sagen. Für die nächsten fünf Jahre gezwungenermassen mit dem Velo, zu Fuss oder mit dem ÖV unterwegs sein zu müssen – bestimmt eine angemessene und erst noch gesunde Kur für solche Heisssporne.

Niklaus Rohrer, Luzern

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