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Inakzeptables Vorgehen

«Beromünster: Umfahrung muss vors Volk», Ausgabe vom 14. Februar
Joe Steinmann, Beromünster (aus der Beratenden Begleitkommission Aus Protest Ausgetreten)

Wer nicht will, sucht Gründe. Wer will, sucht Lösungen. Und für die Westumfahrung ist die Lösung schon längst parat. Der Kantonsrat hat darüber befunden. 150 Leute haben das Projekt angeschaut und dem Topf A zugewiesen. Damit wäre auch die Finanzierung gesichert. 2010 hat die Begleitkommission bewusst die beiden Projekte separat berechnet, um eine Volksabstimmung zu umgehen. Und jetzt macht man eine Vorlage, die vor das Volk muss. Und 60 Millionen Franken! Das wird der Souverän nicht einfach schlucken. Denn im Seetal, im Wiggertal und anderswo müssen auch Umfahrungen und Verbesserung gemacht werden. Da werden die Verantwortlichen ins offene Messer laufen.

Die Weiterentwicklung der Gebiete Röteli und Bifang ist durch die Verzögerung blockiert. Das macht einige Geschäftsinhaber sehr sauer. Also kann man von Unglaubwürdigkeit der Behörden sprechen.

Die Kosten für eine Volksabstimmung dieser Art werden um die 300 000 Franken betragen. Dieses Vorgehen ist nicht plausibel und nicht akzeptabel. Seit der letzten Messung von 2009 hat der Verkehr laut Strassenverkehrsamt um fast 40 Prozent zugenommen. Man sieht es jeden Tag, die Rückstaus beim Ochsen werden immer öfter und länger.

Der CO2-Ausstoss, der überall ein Thema ist, er spielt hier keine Rolle. Und die Bausubstanz im Flecken? Das Bauen wird jedes Jahr teurer. Aber geplant und verplant wird immer noch. Und die Kosten steigen und steigen, und wir warten mit der Faust im Sack. Durch die Zentralisierung der Schulen wird der Verkehr öfter unterbrochen. Das Schlagwort, «die machen doch, was sie wollen», scheint für unsere Behörden zu zuzutreffen.

Dem sofortigen Baubeginn steht nichts mehr im Wege. Man muss nur wollen! Ich kenne das projektierende Büro, das ist längst parat. Das Land ist gesichert, und alle Probleme und Einsprachen müssten längst erledigt sein. Wenn man bei den ersten Terminen gehandelt hätte, wäre die Westumfahrung in der Bauendphase. Und dann würden etwa 60 Prozent des Verkehrs nicht mehr durch den Flecken rollen. Und jetzt soll der Baubeginn erst im Jahre 2021 sein, wenn das Volk Ja dazu sagt? Nein, nein so geht das nicht!

Joe Steinmann, Beromünster (aus der beratenden Begleitkommission aus Protest ausgetreten)

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