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Leserbrief

Initiative findet beim Volk viel Verständnis

«Der Druck auf den Ständerat steigt», Ausgabe vom 20. August

Blättert man in den Tätigkeitsberichten der schweizerischen Hilfswerke, so stösst man immer wieder auf Schweizer Unternehmen, die in Drittweltländern – besonders in Afrika, Rohstoffe ausbeuten und dabei gegenüber den einheimischen Arbeitskräften schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begehen und gegen die Umweltstandards verstossen. In der Regel arbeiten sie mit autoritären Regierungen zusammen und profitieren von maximalen Gewinnen. Es ist nicht verwunderlich, dass die von 60 Nichtregierungsorganisationen eingereichte Konzernverantwortungs-Initiative bei der Schweizer Bevölkerung grosses Verständnis findet und mit beachtlicher Mehrheit unterstützt wird, sprechen sich doch gegen 70 Prozent der Befragten für das Anliegen aus. Auch im Nationalrat stiess das Volksbegehren grundsätzlich auf grosses Wohlwollen, weshalb er einen Gegenvorschlag ausarbeitete und zur Annahme empfiehlt. Obwohl sich die Initianten bereit erklären, die Initiative gegenüber dem Gegenvorschlag zurückzuziehen, macht sich in Rechtskreisen starke Opposition bemerkbar. Sie versuchen, Initiative und Gegenvorschlag abzulehnen oder zu verwässern. Ich hoffe, dass der Ständerat den negativen Bestrebungen standhält und der Schweiz ein Rechtsmittel verschafft, um dem zum Himmel schreienden Unrecht Einhalt zu gebieten.

Adolf Fuchs, Luzern

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