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Inseli und die Einheimischen

«Ohne Lösung Tatsachen schaffen ist falsch», Ausgabe vom 15. September
Dieter Geissbühler, Luzern, Architekt, Komitee Ja Zu Einem Lebendigen Inseli

Auch ein Chefredaktor sollte zuerst seine Hausaufgaben machen. Es geht nicht einfach nur um Carparkplätze, sondern um einen öffentlichen Raum. Die Abwägung aller Interessen ist das Thema, und da gehören vor allem auch die Bewohner und Benutzer dieser Stadt dazu, zum Beispiel die Studierenden der Uni, der Pädagogischen Hochschule oder der Hochschule Luzern. Sie sind alle direkte Anstösser ans Inseli. Aber wir können weiterhin diesen wichtigen öffentlichen Raum in Zentrumsnähe zu einem Drittel als Abstellraum belassen, mit dem Argument, dass bei uns nicht nur jeder Carpassagier direkt im Zentrum abgesetzt werden soll, sondern dass der Car dann auch gerade dort noch stationiert bleiben muss. Nur so scheint der Tourismus zu rentieren, allerdings schlicht auf Kosten der Bewohner dieser Stadt. Die scheinen als Wirtschaftsfaktor ja auch für den Chefredaktor inexistent. Stadtentwicklung ist ein Prozess und damit sind Lösungen zu erarbeiten und nicht vorzugeben. In diesem Sinne bitte etwas sachlicheren Journalismus.

Dieter Geissbühler, Luzern, Architekt, Komitee Ja zu einem lebendigen Inseli

Was auf dem Inseli läuft, hat nichts, aber auch gar nichts mit seriöser Planung zu tun. Der Stadtrat hat die Juso-Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» zur Annahme empfohlen, ohne irgendeinen Plan B, geschweige denn einen Plan A, zu haben.

Er will vorerst die elf wichtigen Umsteigeplätze auf dem Inseli mit fünf untauglichen Ersatzplätzen entlang des Inseliquais (Bäume, Velostreifen und so weiter) und im Bereich der zwei von den VBL benutzten Busparkplätze entlang der Schiffsstege 1 bis 3 kompensieren. Mit seinen Ideen für Carparkplätze in Nachbargemeinden, im Quartier Brüelmoos, ist er überall abgeblitzt. Den vielen Anhängern von Määs und Lunapark verspricht er, dass alles beim Alten bleibe, ja sogar verbessert werde, und verschweigt, dass er in offiziellen Briefen von teilweiser Verlegung, Suche nach Ersatzmöglichkeiten in der Innenstadt und anderem mehr schreibt. Nein, das entspricht nicht einer von den Juso anderswo selbst verlangten seriösen Planung. Bis eine solche vorliegt, ist es fahrlässig, ein Ja für die Juso-Ini­tiative einzulegen. Ziehen wir die Konsequenzen, stimmen wir Nein!

Peter Bucher-Studer, dipl. Bauing. ETH/SIA, alt Grossstadtrat CVP, Luzern

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