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Ist ein friedliches Nebeneinander wirklich möglich? Debatte über die Hundewiese am Quai

Zum Leserbrief «Hundewiese: Friedliches Nebeneinander?», Ausgabe vom 21. März
Heidi Koch,

Ingrid Schilt beobachtet verständnislos, wie ein Hund auf der Freilaufzone einem dreieinhalbjährigen Kind sein Brötchen aus der Hand frisst. Ja, da werden einige Regeln nicht beachtet: Der Hundebesitzer sollte immer Sichtkontakt zu seinem Hund haben. Stimmt. Hunde fressen meistens gerne das, was sie aus ihrer Sicht «finden», denn das «gehört» dann ihnen. Aber es gibt auch Regeln für Kinder im Umgang mit Hunden, wie sie im Präventionsfilm «Du und Hund» gezeigt werden, der auf der Website des kantonalen Veterinärdienstes Luzern unter «Hunde» zu finden ist.

Zum Beispiel der Hinweis, dass ein Kind etwas Essbares in seinen Händen fallen lassen soll, wenn ein Hund zu ihm läuft und für das «Futter» Interesse hat.

Kleinere Kinder sollte man grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt mit einem Hund lassen, auch nicht mit dem eigenen gut sozialisierten Familienhund. Ein Beitrag für ein konfliktfreies Miteinander wäre es zum Beispiel, mit dem Kleinkind nur Enten zu beobachten ohne Brötchen in der Hand. Jeder muss ab und zu etwas Aufwand betreiben oder sich einschränken, nur so funktioniert ein friedliches Nebeneinander.

Heidi Koch,

Ebikon

Mit Erstaunen und Enttäuschung haben wir den Entscheid des Stadtrates aufgenommen. Die Lösung für den massiven Hundetourismus im Churchill-Park wurde unter den Tisch gewischt. Bevor man einen teuren Landschaftsarchitekten engagiert und weitere Gelder für ein Pilotprojekt verschleudert, sollte man meinen, dass die steuerzahlenden Anwohner als Erste kontaktiert werden. Ein paar Anwohnern wurde nur das fixfertige Projekt im Dezember vorgestellt. Am Infoabend hat Cornel Suter, Leiter der Stadtgärtnerei, gesagt, es sei klar, die gefährliche Wasserzone sei aus den Plänen für die Hundewiese zu streichen. Zudem brauche es für eine Hundewiese einen hohen Zaun zur Sicherheit der Parkbenützer.

In anderen Städten haben diese Zäune eine Höhe von mindestens 1,80 Metern. Deshalb ist der Churchill-Park für eine sichere Hundewiese völlig ungeeignet. Der idyllische Park mit altem Baumbestand würde durch den Zaun und auch durch die Hecke verunstaltet.

Die Entscheidung des Stadtrates, das Sicherheitsproblem sei mit einer kleinen Hecke da und dort gelöst, ist eine Farce und eine Missachtung des kantonalen Gesetzes: Im Park und am Quai dürfen nur angeleinte Hunde unterwegs sein, Zuwiderhandlung ist ein Offizialdelikt. Obwohl die Initianten der IG Hundewiese an dem Infoabend versprochen haben, sie würden sich an die gesetzlichen Vorschriften halten und ihre Mitglieder informieren, brüsten sie sich immer wieder im Churchill-Park mit ihren freilaufenden Hunden.

Ursula Murer, Luzern

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