Ist Fluglärm kein Thema?

Zur Abstimmung in Nidwalden vom 26. November über den 10-Millionen-Kredit für den Flugplatz Buochs

Der Nidwaldner Regierungsrat will 10 Millionen Steuergelder in eine Firma pumpen, die seit Jahren Defizite macht. Er übernimmt auch in den folgenden Jahren diese Verluste. Die Regierung soll nicht Unternehmer spielen, sie soll mithelfen, für die Flugplatzbenutzer gute Bedingungen zu schaffen. Mit der Beteiligung verliert sie ihre Unabhängigkeit. Offenbar ist sie jetzt schon befangen. Die Pflicht, die Bevölkerung vor übermässigem Fluglärm zu schützen, nimmt sie nicht wahr. PC-9- und PC-21-Flugzeuge dürfen tagelang heulen.

Die Unternehmer Ulrich und Thomas Bettermann werben in Inseraten für ein Ja an der Abstimmung am 26. November. Für beide zählt Nidwalden zu den schönsten Regionen Europas. Eben darum darf diese schöne Region nicht mit übermässigem Fluglärm zerstört werden. Es muss eine unabhängige Fachgruppe gebildet werden, die aufzeigt, wie der Fluglärm reduziert werden kann. Ein Nein bringt bessere Lösungen für alle.

Ruedi Spichtig, Stans

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