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Leserbrief

Jetzt soll es auch noch ein Veloparking geben

«1000 Velos sollen unter die Erde», Ausgabe vom 25. September

Im Herbst 2013 haben die Stimmbürger der Stadt Luzern die Initiative «für eine attraktive Bahnhofstrasse» mit 56 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Das Stadtparlament hat für diesen Zweck einen Planungskredit von 480000 Franken bewilligt. Das Siegerprojekt konnten wir im Jahr 2016 in der Heiliggeistkapelle in Luzern besichtigen. Zwei Baumreihen und ein Mergelbelag sollen die Bahnhofstrasse mit einer verschiebbaren Buvette zu einem schöneren Ort machen. Die Velos sollen dezentral entlang der Häuserfassade platziert werden. Über den Realisierungskredit sollten wir in diesem Herbst abstimmen. Der Baubeginn wurde auf 2019 geplant. Doch jetzt wurden neue Begehrlichkeiten bekannt.

Die Stadt Luzern plant zusätzlich ein unterirdisches Veloparking mit 1000 Plätzen direkt bei der Hauptpost. Dadurch werden die ursprüng­lichen Realisierungskosten von 5 bis 6 Millionen Franken sicher überschritten, und die Stimmberechtigten sollen nach sechs Jahren Planung in einer erneuten Abstimmung wiederum Ja sagen, um die Bahnhofstrasse in einer ersten Etappe bis zur Seidenhofstrasse endlich autofrei zu machen. Fazit: Grossstädtische Bauprojekte für eine autofreie Bahnhofstrasse sind teuer, aber am Mehrverkehr mit abendlichen Staus auf der Pilatusstrasse sind die Autofahrer ja selber schuld!

Jost Hicklin, Luzern

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