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Kalter Funktionalbau auf der Rigi?

«Rigi Klösterli: Streit um Ferienresidenz an der Rigi», Ausgabe vom 24. Juni
Fanny Bucheli-Rotter, Beatrice Rotter, Luzern

Was bedeutet uns die Rigi? Was macht sie zur Königin der Berge? Naturverbundenheit, Urtümlichkeit, Ruhe, ideale Wanderwege, autofrei-liebliche Landschaft, Ausblick, Nebelmeer und so weiter. Das sind einige Punkte, die den Reiz der Rigi ausmachen! Dass sämtliche Bauvorschriften eingehalten werden, ist kein Argument für ein Projekt, sondern die erste Voraussetzung. Welche regionalen Stellen wurden angefragt und reagierten positiv? Offensichtlich weder der Heimatschutz des Kantons Schwyz noch mehrere Umweltverbände – oder die «Rigianer» selbst.

Zum geplanten Bau selbst stellt sich die Frage, wie denn der «kubisch-moderne Ansatz» es erlaubt, die «visuelle Einbindung in der umliegenden Natur» zu gewährleisten.

Solche kalten Funktionalbauten binden sich schon zur Genüge in unseren urbanisierten Landschaften rund um den Vierwaldstättersee. Nichts gegen moderne Ansätze, doch wo bleibt die Integration in die Natur? Der zweite Stein des Anstosses ist die Frage der Erschliessung an die bestehende Infrastruktur: zum Beispiel die Erreichbarkeit, die tägliche Versorgung der 31 Wohneinheiten und des Restaurantbetriebes. Soll er etwa durch Drohnen geschehen?

Die Rigi wollte doch verkehrsfrei sein? Solche Projekte öffnen Tür und Tor für einen auf der Rigi unverträglichen und umweltfeindlichen Domino­effekt.

Fanny Bucheli-Rotter, Beatrice Rotter, Luzern

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