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Leserdebatte

Kanton Luzern: Braucht der ÖV jährlich 60 Millionen?

Zum Leserbrief «ÖV-Initative: Mehrbelastung ist gering», Ausgabe vom 28. August

Ja genau, was sind schon 60 Millionen Franken? Ein Klacks. Wieso die Aufregung? Diese Denkweise ist leider immer öfters ein Argument für Mehrausgaben. Es ist die Summe «aller» neuen Kosten, egal ob klein oder gross, die das Fass zum Überlaufen bringen. Es sind ja nur 10 Franken (Vignette) es sind ja nur 3,5 Prozent pro Jahr (Krankenkassen), auch nur 2 Rappen beim Benzin und so weiter. Die Liste von Kosten, die dauernd neu fabriziert oder erhöht und kleingeredet werden, ist endlos. Es ist an der Zeit, dass gewisse Denkweisen über Bord geworfen werden. Leiden tun die Leute, die jeden Franken umdrehen müssen, deren Zahl bekanntlich nicht abnimmt.

Guido Weber, Kottwil


Es ist eine Binsenwahrheit: Für einen guten öffentlichen Verkehr braucht es auch eine stabile Finanzierung. Und genau eine solche fordert die kantonale ÖV-Initiative, über welche wir am 23. September abstimmen. Sie verlangt vom Kanton Luzern, jährlich mindestens 60 Millionen Franken in einen Fonds zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs zu legen. Fondslösungen haben sich bisher in der Verkehrspolitik bewährt. Für den Strassenbau kennt der Kanton Luzern schon seit längerem eine ähnliche Lösung, und die nationalen Fonds für den ÖV oder die Nationalstrassen wurden an der Urne ja bereits deutlich angenommen. Was auf Bundesebene geht, müsste eigentlich auch auf kantonaler Ebene funktionieren. Denn der Bereich ÖV ist ein exemplarisches Beispiel für das Spar- und Abbauprogramm des Kantons Luzern. Um den Kostendeckungsgrad zu steigern, werden Angebote abgebaut, sei dies auf der Landschaft oder in der Agglomeration in Randzeiten. Oder der geplante Ausbau auf diversen Linien verzögert sich massiv. Damit besteht die Gefahr, dass der Autoverkehr auch im Zentrum weiter zunimmt und längst nötige Ausbauschritte auf der Strecke bleiben. Das darf nicht sein. Daher ist es wichtig, ein Ja in die Urne zu legen.

Thomas Eichenberger, Luzern

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