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Kanton Luzern: Enormes Wachstum bei den Sozialausgaben

Zum Kommentar: «Veritable Zangengeburt», Ausgabe vom 13. September
Orion Castell, Lic. Oec, Publ., Luzern

Den gut gemeinten Kommentar von Herrn von Däniken – das neue Budget des Kantons Luzern gehe zu Lasten der finanziell Schwachgestellten – kann man so unmöglich stehen lassen. Dies scheint nur aus extrem kurzfristiger Perspektive so zu sein. Langfristig gesehen ist nämlich genau das Gegenteil der Fall, wenn man sich die Ausgaben des Kantons Luzern von 1990 bis 2015 ansieht. Sozialhilfe und Asylwesen: Von 26,6 Millionen im Jahre 1990 (100 Prozent) gestiegen auf 90,8 Millionen Franken im Jahre 2015, das heisst auf 340 Prozent. «Invalidität»: Von 37,9 Millionen auf 199,9 Millionen Franken, das heisst auf 526 Prozent. Sonderschulen: von 23 Millionen auf 114,5 Millionen Franken, das heisst auf 497 Prozent. «Übrige Kultur»: von 9,6 Millionen auf 36,9 Millionen Franken, das heisst auf 386 Prozent. Strafvollzug: Von 13 Millionen gestiegen auf 43,7 Millionen Franken, das heisst auf 334 Prozent. Soziale Umverteilung (total): von 176,9 Millionen auf 686,4 Millionen Franken, das ergibt einen Anstieg auf 388 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990. Wie kann man angesichts dieser Zahlen noch von einem Budget «zu Lasten der finanziell Schwachgestellten» sprechen? In den letzten 25 Jahren gab es weder eine nennenswerte Inflation noch überhaupt irgendwelches positives Wachstum der schweizerischen Wohnbevölkerung! Jawohl, die Geburtenquote lag zum Beispiel 2015 bei durchschnittlich nur 1,54 Kindern pro Schweizerin. Nur eine Wohnbevölkerung ist in der Schweiz in diesem Zeitraum unaufhaltsam gewachsen, nämlich die ausländische. Was also rechtfertigt dieses abartige, total unverhältnismässige Wachstum bei den Sozialausgaben des Kantons Luzern in den letzten 25 Jahren? Was sagen Sie dazu, Herr Marcel Schwerzmann? Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

Orion Castell, lic. oec, publ., Luzern

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