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Kanton Luzern: «Mit dem neuen Energiegesetz hätte man zuwarten sollen»

«Mitte-links rettet Energie­gesetz», Ausgabe vom 2. November
Daniel Keller, Kantonsrat Svp, Udligenswil

Beim neuen kantonalen Energiegesetz stellen sich für die Bürgerinnen und Bürger wie für die unzähligen KMU-Unternehmer im Kanton Luzern die einfachen Fragen: Was bringen mir diese neuen Gesetze persönlich? Welche Mehrkosten sind wiederum zu erwarten? Gibt es überhaupt messbare Vorteile für die Umwelt? Das rund 100-seitige Regelwerk ist äusserst komplex und sehr offen formuliert. Will heissen, dass die Verwaltung bei der Verordnungsformulierung die einzelnen Massnahmen noch weiter verschärfen kann. Erfahrungsgemäss ist damit zu rechnen.

Der finanzielle Mehraufwand alleine im Bereich Wohnen/Heizen dürfte die in der Energiestrategie 2050 formulierten Mehrkosten von 40 Franken pro Haushalt und Jahr bei weitem übertreffen!

Der Umwelt bringen diese Vorschriften aber kaum mess­bare Verbesserungen. Besser messbar ist allerdings der künftige Mehrumsatz der zahlreichen Profiteure, unter anderem der Energie- und der Haustechnikbranche, welche für das neue Energiegesetz im Kantonsrat tatkräftig lobbyiert haben. Die Bürokratie wird im zuständigen kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement (BUWD) mit solchen neuen Gesetzen geradezu aufgebläht – statt reduziert, wie im Sparprogramm vorgesehen. Unternehmer- und bürgerfreundliche Gesetze sehen aus meiner Sicht anders aus.

Die Mitteparteien FDP und CVP hätten Mass halten und mit dem neuen kantonalen Energiegesetz grundsätzlich noch zuwarten sollen, bis die neue finale Bundesverordnung zum Energiegesetz vorliegt!

Daniel Keller, Kantonsrat SVP, Udligenswil

Die Entwicklung ist selbst für Laien absehbar! Wir werden bald mehr elektrische Energie mit unseren Häusern erzeugen und speichern können, als wir benötigen. Wir haben zum Beispiel vor zehn Jahren 120-Watt-Solarmodule montiert. Heute sind wir auf derselben Modulgrösse schon bei mindestens 280 Watt, also bei mehr als doppelt so viel. Aber dem Erzeuger wird vorgeschrieben, mit welcher Energieform geheizt werden muss! Eine Frechheit zu Gunsten der Grossen, die den Markt kontrollieren wollen und Abhängigkeiten schaffen, an welchen sie auf Jahre Geld verdienen mit Wartung und Energielieferungen. Eine uralte Elektroheizung in Kombination mit Stromerzeugung (Fotovoltaik), also erneuerbarer Energie, ist ökologischer als jede andere Heizung und hat eine praktisch wartungsfreie Lebensdauer von über 30 Jahren! Das nenne ich nachhaltig. Energiewende ade! Die modernen Elektroheizungen benötigen noch viel weniger Energie als die alten, und die neuen Steuerungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Smart-Home-Steuerungen ermöglichen ein anwesenheitsorientiertes Beheizen von Räumen.

Roger Heller, Uffikon

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