Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserdebatte

Kegelbahn: Konsequenzen aus dem Abriss-Entscheid

«Naturkegelbahn muss definitiv weg», Ausgabe vom 25. Mai

Alle Rettungsversuche sind gescheitert, die beliebte Naturkegelbahn im Krienser Hochwald beim Naturfreundehaus muss weg! Mit ihrer sturen Haltung zum Abbruch der Kegelbahn beim Naturfreundehaus hat die Pro Natura eine Chance zur Verbesserung ihres Images verpasst.

Wenn der Geschäftsführer von Pro Natura Luzern behauptet, die Kegelbahn sei rechtswidrig, so liegt er meines Erachtens falsch.

Die seit 45 Jahren bestehende Naturkegelbahn wurde vom Gemeinderat Kriens geduldet. Dieser Entscheid ist also rechtskräftig, so dass öffentlich-rechtlich niemand den Rückbau erzwingen kann. Gemäss dieser Zeitung weist Pro Natura darauf hin, dass eine Verlegung in den Bereich eines Spielplatzes denkbar gewesen wäre.

Pro Natura weiss ganz genau, dass eine Verlegung der Kegelbahn ausserhalb der Bauzone mit der heutigen Rechtslage nicht möglich ist. Hier wurde also ein fadenscheiniges Argument gefunden, um der Gemeinde Kriens den Ball zurück zu spielen und sich aus der Verantwortung zu schleichen.

Bedenklicher bei dieser Angelegenheit ist, dass eine Naturschutzorganisation dank ihrem politisch legitimierten Beschwerderecht Eigentümer unter Druck setzen und eine privatrechtliche Vereinbarung erzwingen kann, weil diese den Gerichtsweg und die Kosten bis vor Bundesgericht scheuen. Wenn in einem demokratischen Staat Profi-Aktivisten mehr Macht haben als die vom Volk gewählten Behörden, dann sind demokratische Grundsätze in Frage gestellt.

Aus dem Fall Naturfreundehaus gibt es für die FDP Kriens eine politische Konsequenz: Das Verbandsbeschwerderecht der ökologisch orientierten Organisationen muss auf nationaler Ebene eingeschränkt werden.

Erwin Schwarz, Einwohnerrat FDP, Kriens


Als ich die Naturkegelbahn Naturfreundehaus Krienseregg in Augenschein genommen hatte, löste der erzwungene Abriss bei mir nur ein Kopfschütteln aus.

Könnte sein, dass es bei der Pro Natura am gesunden Menschenverstand fehlt? Will die Organisation ein Bauernopfer, um Ihr Ego aufzupolstern? Aber dann müssten der Kinderspielplatz weg und viel andere Gebäude auch.

Wenn jemand ein Crowd­funding ins Leben ruft, werde ich einen Betrag einzahlen. Dann könnte der Pächter bis vor das Bundesgericht ziehen.

Markus Aregger, Rain

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.