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Leserbrief

Kein Denkmal

«Wirren um den Maskenbrunnen»,   Ausgabe vom 29. Juni

Dank dem Postulat der SP/Juso-Fraktion zum geplanten Brunnen am Kornmarkt entlarvte sich das Bauprojekt als kostspieliges Unterfangen für die Stadtbevölkerung: 60 000 Franken hätte die Errichtung die öffentliche Hand gekostet. Von einem Geschenk der Maskenliebhaber-Gesellschaft kann nicht die Rede sein!

Zudem haben wir eine gerechtfertigte öffentliche Diskussion angestossen: Wird im 21. Jahrhundert ein Denkmal errichtet, soll die Öffentlichkeit darüber informiert werden, welche Absichten der Absender mit solchen Projekten hegt.

Dass sich private Vereine auf öffentlichem Grund selbst Denkmäler errichten können, ist abgesehen von ihrer politischen Ausrichtung zu hinterfragen. Umso mehr, wenn der Absender ein Verein ist, der Frauen und Zugewanderte in seinem Leitbild ausschliesst.

Ein solches Weltbild steht arg im Widerspruch zur weltoffenen und gastfreundlichen Kultur der Stadt Luzern. Der Stadtrat hat den richtigen Entscheid getroffen, indem er das Brunnenprojekt nun ablehnt.

Gianluca Pardini, Luzern, SP-Grossstadtrat/Mitglied der GPK

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