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Kein Platz für Kirchgänger?

Zur Erhöhung der Parkgebühren in der Stadt Zug
Tony Stocklin, Steinhausen

Es ist mir unerklärlich, warum man von Kirchgängern spricht, jedoch Autofahrer meint. Ist es nicht zynisch, wenn man nicht einmal am Sonntag bereit ist, die paar Meter unter die Füsse zu nehmen, ohne Gott mit einer Schrottlaube zu beleidigen. Ausserdem könnte man diesen Anblick den Mitmenschen ersparen? Würde Gott nicht gerne grosszügig auf solche Kunden verzichten? Ist es nicht schade, wenn man die totale Freiheit geniesst, überall sofort hinzugelangen und dann noch meckert, wenn man die Selbstkosten für das Parkieren bezahlen muss? Besonders traurig ist, wenn man mit Kindern am See entlang spazieren will und überall so viele Autos den Durchgang versperren. Führt nicht genau das zu Politverdrossenheit, dass abgestimmt wurde und jetzt schon wieder der Volkswille nicht respektiert wird? Man rechne: 80000 Bewohner, wie viele Egoisten können die wenigen Parkplätze belegen? Total verblüfft haben mich jene, welche von Abzocke sprechen wegen der Versteigerung der Autokennzeichen. Es ist mir kein Sozialempfänger bekannt, der zum Kauf gezwungen wurde. Mein wirksamer Ratschlag: Verzichten Sie wie ich seit 35 Jahren auf ein Auto trotz Kindern. Sie sparen Gebühren, Bussen und teure Reparaturen. Unschön ist einzig, dass man ab und zu angefahren wird.

Tony Stocklin, Steinhausen

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