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Leserbrief

Keine Jauche am Karfreitag

«Doppeladler, Cervelat und Gülle», Ausgabe vom 31. Juli

In seinem Artikel zum 1. August schreibt Pascal Hollenstein: «In katholischen Landstrichen war es bis vor wenigen Jahren Brauch, dass die Landwirte an Karfreitag, dem bedeutendsten protestantischen Feiertag, Gülle auf die Wiese ausbrachten.» Ich bin in einem Dorf im Luzerner Hinterland aufgewachsen und nunmehr 70 Jahre alt. In unserer Gemeinde lebten damals einige Protestanten, vorwiegend Bauern und Handwerker. Ich kann mich nie erinnern, dass an einem Karfreitag Jauche ausgebracht wurde. In unserem katholisch geprägten Dorf wurde am Karfreitag nicht gearbeitet. Einzig die Metzgerei bereitete sich auf Ostern vor. Am Karfreitagsgottesdienst war die Kirche voll. Unsere Eltern lehrten uns Achtung vor den Protestanten. «Das sind gute Leute, auch wenn sie nicht bei uns in die Kirche gehen», höre ich noch heute meinen Vater sagen. Mag sein, dass anderswo dieser unsinnige «Brauch» durchgeführt wurde, aber sicher nicht «bis vor wenigen Jahren».

Hans Galliker, Buochs

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