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Keine Zeit für die Kinder

«Vaterschaftsurlaub», Ausgabe vom 27. Oktober

Ich bin Vater von drei Kindern und wäre dazumal auch zufrieden gewesen mit zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Im Gegensatz aber zu vielen Vätern arbeite ich seit 2005 (Geburt unseres ersten Kindes) Teilzeit zwischen 75 und 80 Prozent. Wieso wollen Väter (oder zukünftige Väter) vier Wochen Vaterschaftsurlaub, wenn die gleichen Väter danach «keine» Zeit für ihre Kinder mehr haben? Spielgruppen, Kitas, Randstundenbetreuungen usw. lassen grüssen! In dieser Studie von Pro Familia, «Was Männer wollen» vom Jahr 2011, die im Leserbrief wahrscheinlich erwähnt ist, steht aber auch noch anderes. Unter Punkt 3.2.2. «Zeitautonomie» zum Beispiel die Aussage, «dass Männer in einer Partnerschaft mit Kindern ihren eigenen Ansprüchen als Vater als auch jenen der Familienmitglieder (56,4 Prozent) gerecht werden können». Komisch, die gleichen Väter (90 Prozent), die sich auch wünschen, mehr für ihre Kinder da zu sein, äussern sich so. Da habe ich auch noch einen lesenswerten Bericht der «Aargauer Zeitung» vom 20. Juni 2017 gefunden, der lautet: «Väter möchten Teilzeit arbeiten: Wirklich? Die Statistik erzählt eine ganz andere Geschichte»! Meiner Meinung nach fehlt es vielen Männern ganz einfach an Mut, um den Schritt in die Teilzeitarbeit auch zu gehen. Nicht viele Arbeit­geber werden auf einen zukommen, um eine Teilzeitstelle anzubieten. Also bleibt es an uns Männern, diesen ersten Schritt zu machen!

Martin Iten-Iten, Alosen

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