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Keiner tut genug fürs Klima

«Zur Diskussion um Klimaziele»,

Glauben Sie, dass ein G20-Gipfel etwas bringt? Sind es nicht eher die Milliarden von Menschen, die mehr bewirken könnten? Stellen Sie sich vor, wenn die Zeitung eine Seite weniger dem Spitzensport widmen würde, dafür aber von Siegen über den inneren Schweinehund von gewöhnlichen Menschen berichten würde. Ein Bub könnte so eine Medaille gewinnen, indem er ein E-Bike fährt anstelle des stinkenden Töfflis. Vielleicht würde aber ein anderer Bub eine Medaille gewinnen, welcher nicht mehr die Sportmeldungen verfolgt, sondern sich endlich bewegt und sein Fett loswird? Was wäre, wenn die Politik das Thema Sparen ernst nehmen würde, indem alles gestrichen würde, was nicht zum Überleben nötig ist? Wo würden Sie den Rotstift zuerst ansetzen: bei den überbezahlten kräftigen Männern, welche alle einem leblosen Puck nachjagen, oder bei Frauen, welche 7 Prozent weniger Lohn kriegen und Unterstützung für Kinderkrippen einfordern? Hätten Sie Sympathie für die ZGKB, wenn diese anstelle des EVZ alleinerziehende Eltern unterstützen würde? Es ist kein wirrer Themenwechsel, wenn ich gleich noch das Thema «Esswaren wegwerfen» anspreche. Rund 45 Prozent aller Esswaren, welche im Müll landen, werden von Haushalten weggeworfen. Klar ist, dass weniger Urwald abgeholzt werden müsste, wenn weniger Palmöl verbraucht würde. Oder anders gesagt: Wenn Sie weniger Essen wegwerfen, sinkt die Nachfrage nach Palmöl.

Tony Stocklin, Steinhausen

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