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Leserbrief

Keinerlei Verständnis für diese Wahl

«Päpstliche Schweizergarde: Ruth Metzler wird Präsidentin», Ausgabe vom 11. Mai

Die abgewählte Bundesrätin Ruth Metzler ist laut Zeitung als Präsidentin für die Stiftung der päpstlichen Schweizergarde im Vatikan bestimmt worden. Im Stiftungsrat sind Politiker sowie Vertreter der Schweizergarde und der Bischofskonferenz. Ich habe für diese Wahl kein Verständnis. Frau Metzler war die Urheberin und äusserst eifrige Verfechterin der unseligen Fristenlösung, welche behauptete, ein «richtiger Mensch» entstehe nicht bei der Zeugung, sondern erst zehn bis zwölf Wochen danach. Welcher vernünftige Mensch kann an so etwas glauben? Zudem dürfe man bis zu diesem Zeitpunkt von zwölf Wochen jede menschliche Frucht ohne schlechtes Gewissen straflos «entsorgen». Klar ist: Wer das tut, vernichtet ein Menschenleben. Auch eine gesetzliche Gutheissung entbindet das menschliche Gewissen nicht vor der Verantwortung. Auch nach ihrer Abwahl war sich Frau Metzler nicht zu schade festzuhalten, sie betrachte die Durchsetzung der Fristenlösung als ihre beste Arbeit im Bundesrat.

Wie können Schweizergardisten zu einer solchen Chefin emporblicken. Man beachte den ausgezeichneten Leserbrief von Benjamin Winter in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 13. Mai, in dem die Aufgaben und Pflichten der Schweizergarde vortrefflich erläutert werden. Auch hier geht es um den Schutz des Lebens, jenes des Papstes.

Josef Zelger, Stans Oberdorf

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