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Leserdebatte

Kontroverse über Fluglärm im Raum Luzern

Zum Leserbrief «Von Fluglärm geplagt», Ausgabe vom 13. Juli

Der Verfasser des Fluglärm-Leserbriefes scheint – auch als ehemaliger Oberst und Ausbildner – grosszügig auszublenden, dass Payerne und Meiringen, ganzjährig gesehen, wohl wesentlich mehr Belastungen durch Flugbewegungen zu tragen haben, als wir. Die vorübergehend erhöhten Immissionen bereiten kaum jemandem wirklich Freude. Sie gehören aber für kurze Zeit halt nun mal zu unserer Gegend, genauso wie die Seen, die unzähligen Touristen, der tägliche Stau auf der A 14 und die Berge. Wie heisst es doch so schön: geteiltes Leid, ist halbes Leid. Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Landesteilen um Payerne und Meiringen danken es uns!

Thomas Hess, Luzern, ehem. Maj Motf


Ich kann Herrn Oberst a.D. Erich Balmer, Rothenburg, nur danken für seinen treffenden Leserbrief und ihm recht geben: Dieser bald ständige Fluglärm stellt eine nicht mehr zumutbare Belästigung für unsere Bevölkerung dar. Vor etwa zwei Jahren sass ich mit einer Frau eine Weile im Klostergarten Wesemlin in Luzern. Plötzlich kam äusserst heftiger Fluglärm auf. Da sagt diese Frau, sie wohne am Flugplatz in Emmen und habe geglaubt, dass sie dort starken Fluglärm hätte. Aber dies sei nur beim Starten und Landen der Flugzeuge so. Das was wir hier auf dem Wesemlin abbekommen würden, das sei ja verrückt. Das hätte sie nie gedacht. Seither haben die Flugbewegungen noch stark zugenommen. Auch die Drohnen mit ihren hohen, unerträglichen Tönen, die uns stets wieder aufs Schlimmste belästigen, sind nebst dem Horror-Fluglärm für die ganze Bevölkerung rund um und oberhalb des Flugplatzes Emmen eine riesige Schweinerei. Ich kann es nicht anders sagen. Auch die Bewohner der Betagtenzentren und Altersheime Wesemlin und Dreilinden leiden auf heftigste unter diesem nicht mehr zumutbaren ohren- und nervenbetäubenden Lärm, ebenso die Kranken im Kantonsspital Luzern sowie Kinder und Tiere.

Diese Flugzeuge sollten einmal wochenlang über dem Bundeshaus kreisen. Bestimmt würde sehr bald etwas dagegen unternommen. Was mich betroffen macht, ist der Umstand, dass der Quartierverein Wesemlin bis heute nichts unternommen hat für unser so hochgepriesenes, bevorzugtes Wohnquartier.

Brigitta Triebold, Luzern


Ich finde es nicht in Ordnung, dass ein Oberst wegen des Fluglärms einen derartigen Aufstand macht. Es ist immer das gleiche, jedes Jahr immer diese Motzerei.

Wenn man nach Emmen zieht, weiss man, dass es dort einen Flugplatz gibt. Auch in Meiringen und Payerne gibt es Anwohner, aber die stören sich nicht am Fluglärm.

Es gibt ja nur während eines Monats im Jahr mehr Starts und Landungen als üblich. Die Anwohner von Meiringen und Payerne haben diese Starts das ganze Jahr.

Es ist recht, dass die gegen Fluglärm gesammelten Unterschriften in einer Schublade landen. Wenn ich so einen Flieger in der Luft sehe, denke ich immer, unsere Verteidigung ist wieder in der Luft am Trainieren. Ich bin ein grosser Fan der militärischen Luftfahrt. Gerade ein Oberst ausser Dienst sollte wissen, was unsere Luftwaffe täglich leistet. Und ohne die Luftwaffe hätte die Ruag keine Arbeit.

Der ehemalige Kommandant der Patrouille Suisse, Daniel Hösli, hat es immer so schön gesagt: Jeder braucht eine Armee – sei es die eigene oder eine Fremde. Ich bin für die eigene und schliesse mich der Aussage von Hösli an.

Dario Keiser, Kriens

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