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Leserbrief

Krank machender Druck auf Baustellen

Zum Leserbrief «Baugewerbe: Grenze des Mach- und Verkraftbaren», Ausgabe vom 7. September

In einem Leserbrief behauptet der Geschäftsführer der Zentralschweizer Baumeisterverbände, Herr Zurfluh, die Bauarbeiter hätten «Maximalforderungen» und würden «Lösungen verhindern».

Ich habe jahrzehntelang auf dem Bau gearbeitet, bei Wind und Wetter draussen. Schon heute ist es möglich, dass die Bauarbeiter im Sommer zehn Stunden bei grösster Hitze arbeiten.

Ich spreche aus eigener Erfahrung: Der Druck auf der Baustelle hat mich krank gemacht. Dazu kommt, dass wer so arbeiten muss, seine Familie fast nicht mehr sieht, und ein aktives Vereinsleben ist nicht mehr möglich.

Es sind die Baumeister, die in den aktuellen Vertragsverhandlungen völlig realitätsfremde Forderungen stellen. Jetzt wollen sie noch 200 flexible Stunden zusätzlich. 12-StundenTage würden so fast normal. Das ist respektlos gegenüber den hart arbeitenden Bauarbeitern und gefährdet auch ihre Gesundheit. Es ist einfach, Herr Zurfluh, aus dem klimatisierten Büro heraus zu finden, die Bauarbeiter sollten ruhig noch etwas länger arbeiten im Sommer. Mit solchen gefährlichen Forderungen verhindert der Baumeisterverband sinnvolle Lösungen. Und die Bauarbeiter werden verständlicherweise sehr wütend.

Ruedi Wirz, pensionierter Strassenbauvorarbeiter, Kerns

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