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Kulturland vernichtet

Zur geplanten Reuss- Renaturierung
Franz Hirsiger,

Naturschutz ja, aber nicht im Übermass. Wir sind hier nicht in Deutschland, sondern in der kleinen Schweiz. Wenn man nachverfolgt, wie viele Waldrodungen und Eindolungen von Bächen im Zweiten Weltkrieg erfolgten, für die Lebensmittelversorgung von rund drei Millionen Einwohnern – jeder Quadratmeter Land zählte damals. Und was geschieht heute bei dreimal mehr Einwohnern? Da wird für Renaturierungen und Wildtierkorridore hektarweise gutes Kulturland vernichtet. Wohlstand lässt grüssen.

Die Planer von heute machen ohne Augenschein auf dem Bürotisch ihre Rolls-Royce-Projekte. Der Unterhalt der schweizerischen und kantonalen Gewässer lässt zu wünschen übrig. Meterhoch liegt vielerorts bei Gebirgsflüssen der Kies im Gerinne – und bei Hochwasser gibt es den bekannten Aufschrei. Es wäre an der Zeit, unsere Landesgrenzen für drei bis vier Wochen dichtzumachen, dann bekommen alle wieder einmal zu spüren, von wo unser gedeckter Tisch kommt.

Franz Hirsiger,

Pfaffnau

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