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Lesermeinungen zur Initiative «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt»

Zur Abstimmung in der Stadt Zug am 10. Juni über die Initiative «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt»
Tabea Zimmermann Gibson, Gemeinderätin, Alternative-Csp, Zug

Ein Deal ist ein Deal. Im Parkhaus am Postplatz sind direkt neben der Altstadt mehr Parkplätze geschaffen worden, als oberirdische aufgehoben werden sollen. Dies war der Kompromiss, den das Volk und der bürgerlich dominierte Grosse Gemeinderat vor zehn Jahren annahmen. Wenn die oberirdischen Parkplätze dem Gewerbe das Überleben sichern würden, hätten sie jetzt schon keine Probleme. Somit muss die Lösung für das Gewerbe gegen die Online-Konkurrenz eine andere sein: eine lebendige Altstadt mit vielen verschiedenen Restaurants, Cafés und Geschäften, die zum Bummeln einladen und ein schönes Einkaufserlebnis bieten. Oberirdische Parkplätze tun dies nicht. Stimmen deshalb auch Sie Nein zur irreführenden Initiative zu Parkplätzen in der Altstadt.

Tabea Zimmermann Gibson, Gemeinderätin, Alternative-CSP, Zug

Der Grosse Gemeinderat empfiehlt die Initiative «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt» zur Annahme! Innert kürzester Zeit ist diese Initiative zu Stande gekommen. Die Möglichkeit, eine Initiative zu lancieren, ist ein urdemokratisches Recht.

Es ist Tatsache, dass 2008 der Bebauungsplan «Oberer Postplatz» vom Volk angenommen worden ist. Es ist aber auch Tatsache, dass sich in den zehn Jahren politisch vieles geändert hat und nicht mehr den damaligen Annahmen entspricht. Mit grossem Mehr hat die Zuger Bevölkerung den Stadttunnel mit all seinen Flaniermeilen verworfen.

Zudem fehlen zu einigen eingereichten politischen Vorstössen die Antworten des Stadtrates!

Viele offene Fragen! Deshalb stimme ich mit dem Gemeinderat und dem Gewerbe «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt» überzeugt «Ja».

Vreni Wicky, Zug

In der «Zuger Zeitung» vom 26. April wurden wir über die phasenweise Aufhebung der oberirdischen Parkplätze informiert. Im originalen Abstimmungstext von 2008 steht jedoch, dass sechs Kurzzeitparkplätze auf der südlichen Seite der Hauptpost bestehen bleiben. Diesem Vorschlag hat der Souverän am 1. Juni 2008 zugestimmt. Kommen wir wieder zurück zum Artikel der «Zuger Zeitung». Dort wird klar ersichtlich, dass die Parkplätze auf der südlichen Seite der Hauptpost aufgehoben werden sollen! Wie des Weiteren auch zu lesen ist, werden nach Aussage von Herrn Raschle zwar die Kurzzeitparkplätze wieder entstehen, aber nicht wie im Abstimmungstext erörtert, sondern im «Gebiet Postplatz», was auch immer darunter zu verstehen ist! Wir hoffen, dass man sich an die präzise Vorgabe der Wähler halten wird und nicht willkürlich die sechs Kurzzeitparkplätze irgendwo in dem Gebiet Postplatz verstreut, sondern die Kurzzeitparkplätze genau dort wieder entstehen lässt, wo sie waren und wie 2008 abgestimmt wurde.

Diana Leufen, Zug

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