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Lesermeinungen zur No-Billag-Initiative

Zur Abstimmung vom 4. März über die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren»

Gewisse Kreise scheinen eine grosse Lust zu haben, gut funktionierende Institutionen und hart erarbeitete Verträge zu zerstören, um eine Kampfzone für die Grossfinanz zu schaffen. So bei der No-Billag-Initiative und der Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU. Bei «No Billag» ist es Mode geworden, die SRG zu beschimpfen, sie sei viel zu gross, zu aggressiv und die Führungsspitze sei abgehoben. Warum aber wollen sie dem Schweizer Radio und Fernsehen die Existenzgrundlage entziehen, wenn es nachher nichts mehr zu korrigieren und zu verkleinern gibt? Das widerspricht jeder vernünftigen Logik. Mit dem Argument der überflüssigen Vielfalt könnte man jede Zeitung abbestellen. Ich bezahle für eines der abonnierten Blätter 679 und für das zweite 458 Franken. Das ergibt pro Jahr 1137 Franken. Meine Lesezeit aber ist beschränkt, sodass ich nur lese, was mir lesenswert erscheint. Mehr als drei Viertel geht ungelesen zum Altpapier. Eine Zeitung ohne Vielfalt hat schnell keine Leser mehr. Eine SRG ohne breites Angebot wird ihr Publikum verlieren. Die Schlussfolgerung in Gottlieb Höplis Kolumne irritiert mich. Er sagt, wenn bis zum 4. März keine Signale der Abspeckung der SRG kämen, könne man nicht auf sein Nein zu «No Billag» zählen. Nach einer Annahme von «No Billag» hätte der ehemalige Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts» nichts mehr zu wünschen als Privatfernsehen. Ist das nun folgerichtig und schweizerisch?

Andreas Iten, Unterägeri

Ich liebe die Schweiz und die direkte Demokratie. Dafür brauchen wir unabhängige Medien. Die No-Billag-Initiative streicht den Auftrag von Radio und Fernsehen, zur freien Meinungsbildung beizutragen. Die Initiative verbietet zudem dem Bund, Radio und Fernsehen zu subventionieren. Die Konzessionen müssten versteigert werden. Höhere Pay-TV-Gebühren für Sport-, Serien-und Filmliebhaber wären die Folge. Und ein Berlusconi-Medienschlamassel für uns alle. Das will ich nicht und stimme Nein. Legen auch Sie ein Nein zu «No Billag» ein!

Tabea Zimmermann Gibson, Co-Präsidentin ALG Stadt Zug

Ich selber denke, dass den Initianten nun nichts mehr anderes in den Sinn kommt, um für die No-Billag-Initiative zu argumentieren!

Mir selber kommt auf jeden Fall auch nichts anderes in den Sinn, was ich zu Pro «No Billag» sagen könnte.

Vom Initiativkomitee hören wir immer wieder vor allem zwei Sachen. Das eine ist, dass sie die Zwangsgebühren abschaffen wollen, und das zweite ist, dass sie die SRG nicht abschaffen wollen. Was genau will jetzt das Initiativkomitee?

Martin Iten-Iten,

Alosen

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