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Leserbrief

Lesermeinungen zur Gesamterneuerungswahl im Kanton Zug

Zu den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Zug vom 7. Oktober

In den letzten Wochen werden wir von Wahlempfehlungen überhäuft. Dabei fehlt eine wichtige Wahlempfehlung, nämlich diejenige der Natur. Das möchte ich gerne nachholen; die Sonntagsausgabe dieser Zeitung mit einer eindrücklichen Grafik hilft mir dabei sehr. Gehörten in den letzten hundertfünfzig Jahren warme Sommermonate zur Ausnahme, so ist es seit dem Jahre 2000 gerade umgekehrt. Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer sind in der Schweiz markant angestiegen. Die Folgen sind fatal – man denke nur an die anhaltende Trockenheit oder den Schwund der Gletscher. Das Klima würde grün wählen, wenn es denn könnte. Aber die Zugerinnen und Zuger können es stellvertretend für das Klima.

Rafael Schenkel, Kantonsratskandidat Alternative-die Grünen, Baar


Gemäss dem amtlichen «Zuger Personen- und Ämterverzeichnis» war die Regierungsratskandidatin der CVP, Silvia Thalmann-Gut, von 2014 bis 2018 Kirchenschreiberin der Katholischen Kirchgemeinde Zug. Diese Tatsache geht in der Wahlpropaganda und in den Medien jedoch weitestgehend unter.

Es ist daran zu erinnern, dass Silvia Thalmann-Gut als Geschäftsstellenleiterin (früher: Kirchenratsschreiberin) zusammen mit der damaligen Gemeindeleiterin a. i. der Pfarrei St. Michael Zug, Sibylle Hardegger, hauptverantwortlich war für den unverständlichen und unhaltbaren Rauswurf des langjährigen Chorleiters und Organisten Marco Brandazza durch die Katholische Kirchgemeinde Zug und dessen negativen Folgen für die Pfarrei und den Kirchenchor St. Michael Zug im Jahr 2016. Dabei habe ich sie als unnachgiebig erlebt und bin deshalb von ihr sehr enttäuscht.

Vreny Henggeler, Zug


Im soeben erschienenen «Chomer-Bär» sind Wahlkampf-Inserate aller Parteien erschienen. Unter anderen auch eines, mit dem die amtierenden und wiederkandidierenden Gemeinderäte sich zusammen mit zwei Neukandidierenden für einen «weiterhin bürgerlichen Gemeinderat» einsetzen. Dies bedeutet ein klares Bestreben zur Ausgrenzung der Kandidaturen der Alternativen-die Grünen und der SP. Deren Einsitznahme in den Gemeinderat bekämpfen diese Leute mit einem Inserat in einer Zeitschrift, die sich als «offizielle Zeitschrift für Cham und Umgebung bezeichnet». Ob man dieses Vorgehen als Putin- Methode bezeichnen kann, ist wohl strittig. Sollte dieses Inserat Erfolg haben, stellt sich die Frage: Wird ein Gemeinderat, der sich offensichtlich für eine einseitige politische Ausrichtung mit gezielter Ausgrenzung einer Minderheit starkgemacht hatte, noch das notwenige Ansehen haben, um wirklich ein glaubwürdiger Gemeinderat für alle zu sein? Immerhin ist Cham eine grosse Gemeinde und hier haben die rot-grünen Kräfte bei Volksabstimmungen auch schon 43 Prozent erreicht. Kann es Sinn machen, eine so grosse Wählerschicht von der Exekutivverantwortung fernhalten zu wollen? Eines ist für mich jedoch keine Frage: Für mich haben die betreffenden Personen den bisher noch vorhandenen persönlichen Respekt verloren.

Jean-Pierre Prodolliet, alt SP-Kantonsrat, Cham

Haben Sie noch nicht gewählt, ich gebe Ihnen Argumente, wie Sie in nur sieben Minuten, die Stadt, die Gemeinde und den Kanton für die kommenden vier Jahre positiv mitgestalten können. Wahlen und Abstimmungen sind nicht jeder Frau/Mann Sache. Dies zeigen die Wahlbeteiligungen, im Durchschnitt vielleicht 52 Prozent oder einfacher gesagt, jede/jeder Zweite geht nicht an die Urne. Dabei ist die briefliche Abstimmung sehr einfach. Zugegeben, die vielen Listen, die vielen Namen machen das Ganze auf den ersten Blick nicht einfach. Die vielen Plakate, die vielen Flyer. Und jetzt, was wählen? Vor 4 ½ Jahren stellte ich mir diese Frage auch. Nach 17 Jahren Feuerwehr wollte ich in die Politik. Nur, welche Partei wähle ich? Ich entschied mich für die CVP und würde es heute wieder tun. Gäbe es eine Statistik, behaupte ich, die CVP gewinnt im Rat die meisten Abstimmungen.

Ich danke Ihnen, wenn Sie die CVP Listen ins grüne Couvert stecken. Die sieben Minuten sind vorbei. Ich danke Ihnen, für unser Zug.

Benny Elsener, Präsident CVP Stadt Zug, Gemeinderat Kandidat Kantonsrat, Zug


Auch in diesem Wahlherbst hat es wieder eine Überzahl von Leuten, die in ein politisches Amt gewählt werden wollen. Beim Studium der Wahlunterlagen ist mir aufgefallen, dass auf der Stadtzuger Kantonsratsliste der FDP auch der Walchwiler Patrick Mollet steht. Ist das überhaupt zulässig, dass ein «Aussergemeindlicher» in Zug zur Wahl steht? Was verbindet ihn mit der Stadtgemeinde? Hat die FDP der Stadt Zug nicht genügend Leute, dass es Schützenhilfe aus Walchwil braucht? Ist es nicht so, dass bei der wahrscheinlichen Wahl von Florian Weber in den Regierungsrat auch die Walchwiler FDP ein neues Kantonsratsmitglied braucht? Manchmal verstehe ich die Welt nicht ganz, muss man im Wahljahr vermutlich auch nicht.

Geri Weber, Zug


In der vergangenen Legislatur waren der Zuger Regierungs- und Kantonsrat vor allem damit beschäftigt, die Leistungen im öffentlichen Dienst zu beschneiden, statt sie zu verbessern. Leider fällt eine solche Politik zu Ungunsten der Lohnabhängigen aus und ist nicht im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung unseres Kantons. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten nun die Möglichkeit, Repräsentierende zu wählen, die nicht auf dem Buckel der Wehrlosesten – wie der beschämende Antrag der Regierung, den kantonalen Beitrag an die Sennhütte, die Einrichtung für Suchttherapie, zu streichen – Leistungen abbauen, sondern sich stattdessen für eine Bildungspolitik im Dienst unserer Kinder und Lehrpersonen, bezahlbaren Wohnraum und endlich gegen die Lohndiskriminierung gegenüber Frauen einsetzen. Der alternative Kandidat für den Regierungsrat hat im Kantonsrat stets eine soziale, nachhaltige Politik betrieben und zuletzt im Steinhauser Gemeinderat eindrücklich seine Qualitäten als Macher im Interesse der Sache bewiesen. Der Verband der im öffentlichen Dienst Arbeitenden empfiehlt ihn den Zugerinnen und Zugern deshalb zur Wahl in den Regierungsrat.

Yannick Ringger, Vorstand vpod Zug, Zug


Bald sind im Kanton Zug wieder Wahlen und die Politikerinnen und Politiker strahlen uns von den Plakaten und Wahlbroschüren an. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden mit Wahlversprechungen in den verschiedenen politischen Spektren überhäuft, sodass die meisten wortwörtlich die «Qual der Wahl» haben.

Mir persönlich ist vor allem wichtig, dass im Parlament und in den Gemeinderäten konstruktiv, lösungsorientiert und weitsichtig politisiert wird. Doch welche Partei oder Personen wähle ich, wenn ich diese Kriterien erfüllt haben möchte? Für mich ganz klar die CVP! Es wird ihr zwar immer vorgeworfen, sie habe ein «Windfahnen-Image» und sei eine «Wischiwaschi-Partei». Auch das christliche «C» im Parteinamen tönt in der heutigen Zeit nicht so sexy. Dabei wird immer wieder vergessen, dass die CVP auch noch ein V und ein P im Namen hat: Volks Partei! Die CVP deckt ein breites Spektrum an politischen Meinungen ab und die Politikerinnen und Politiker stammen aus den verschiedensten Berufen (Unternehmer, Angestellte, Lernende, Familienfrauen etc.). Genau so, wie sich das Volk auch aus vielen verschiedenartigen Personen und Gruppierungen zusammensetzt. Der CVP gelingt es immer wieder, das breite Spektrum in der Politik gekonnt und lösungsorientiert einzusetzen. Gemäss einer Statistik des «Tagesanzeigers» aus dem Jahr 2016 haben die Parolen der CVP seit 1912 zu 78.6 Prozent mit den Entscheidungen des Volkes übereingestimmt. Die CVP trifft also den Nerv der Stimmbevölkerung.

Bevor ich mich zur CVP bekannt habe, waren mir als bürgerlicher Wählerin die Argumente und Anliegen einer anderen Volkspartei rechts der CVP zwar sehr sympathisch. Aber mich störte immer bzw. stört immer noch die teils provozierende und populistische Art und Weise der Politik. Als bürgerliche Wählerin fühle ich mich in der CVP gut aufgehoben. Vor allem weil ich das Gefühl habe, meine Anliegen werden auf eine konstruktive und lösungsorientierte Art angepackt.

Irene Iten-Muff, Vorstandsmitglied CVP Unterägeri


49.44 – so hoch war der Altersdurchschnitt des bisherigen Kantonsrates. Nebst den Frauen war auch die junge Generation in der letzten Legislatur untervertreten. Die Weichenstellungen von heute werden jedoch das Leben der jungen Zugerinnen und Zuger auf Jahrzehnte hinaus beeinflussen. So sind die Herausforderung wegen der Digitalisierung oder des Klimawandels zahlreich. Auch Qualität der Bildung muss im Kanton Zug langfristig erhalten bleiben können.

Ich lege Ihnen deshalb ans Herz, liebe Wählerinnen und Wähler, für die Gesamterneuerung des Parlamentes viele Junge bei der Wahl zu berücksichtigen.

Luzian Franzini, Kantonsratskandidat Alternative-die Grünen, Zug


Zuerst wollte ich auf den Leserbrief von Heinrich Kuhn nicht antworten. Die Aussage, dass ich mein Kantonsratsamt «hingeschmissen» habe, hat mich jedoch persönlich verletzt. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nichts «hingeschmissen». Ich kann anstehende Arbeiten und Projekte gut einschätzen und meine Kräfte einteilen. Auch versuche ich, Herausforderungen positiv anzugehen und immer die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Als ich mich vor 5 Jahren entschied wieder zu kandidieren, wusste ich nicht, wie viele Einsprachen wir für unser privates Bauprojekt an der Zugerstrasse 41 in Unterägeri erhalten und wann der Baustart sein wird. Die Baubewilligung erhielten wir dann vor drei Jahren überraschend schnell. Darauf habe ich meine Demission eingereicht und meinen Nachfolger Patrick Iten gut eingeführt. Wenn ich etwas mache, dann richtig und während dieser Zeit wäre ich kein guter Kantonsrat gewesen. Die beiden CVP-Vertreter leisten sehr gute konstruktive Arbeit in Zug, wofür ich ihnen sehr danke.

Was ich versichern kann, ist, dass ich in der nächsten Zeit keine Grossprojekte mehr habe und falls ich gewählt werde, werde ich mein Arbeitspensum bei meinem Arbeitgeber auf 40 Prozent reduzieren. Auch werde ich bei der Feuerwehr Oberägeri nach 30 Jahren meine Einsatzkleider abgeben und habe so auch wieder mehr Zeit.

Es würde mich freuen mit im Gemeinderat für Sie da zu sein und Oberägeri mitzugestalten. Denn Oberägeri liegt mir am Herzen!

Beat Wyss-Iten, CVP-Gemeinderatskandidat Oberägeri


Sie sind mehr als 200 Millionen Jahre alt; der Mensch dagegen nur einige hunderttausend Jahre alt. Nun schafft es der Mensch, die Schildkröten weltweit in Gefahr zu bringen. Gemäss amerikanischen Forschern vom US Geological Survey sind 62 Prozent der Schildkrötenarten akut bedroht oder fast ausgestorben. Ursachen sind Klimawandel, Krankheiten, Umweltverschmutzung, die Zerstörung von Lebensräumen oder der übermässige Handel mit ihnen als Delikatesse.

Hauptverantwortlich ist laut wissenschaftlichen Untersuchungen für Meeresschildkröten der Plastik im Wasser. Vor allem junge Tiere sind gefährdet, da diese ihr Futter eher an der Wasseroberfläche suchen. Eine einfache Google-Suche «plastic kills turtles» mit Texten und Bildern zeigt das Drama, das täglich vor unseren Augen passiert. Als Kantonsrätin werde ich mich für weniger Plastik-Abfälle einsetzen.

Gurbetelli Yener, Kantonsratskandidatin Alternative-die Grünen Baar

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