Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Löhne der Staatsangestellten gehören auf den Prüfstand

«Weniger Rente für das Staatspersonal», Ausgabe vom 14. Juli
Wolfgang Schüler, Luzern

Es ist lange her, dass beim Staat Beschäftigte, ob angestellt oder gewählt, Hungerlöhne hatten. Heute ist bekanntlich das Gegenteil der Fall. Martin Wyss, Gewerkschaftssekretär des Verbands des Personals öffent­licher Dienste, soll dankbar sein, dass seine Leute so lange profitieren durften. Ein Grossteil des Volks fände es gerechter, wenn das Personal vom Staat und von staatsnahen Betrieben wie Post, SBB und so weiter zu vergleichbaren Konditionen arbeiten würde wie sie selbst. In den meisten Fällen bedeutet das Pensionierung mit 65, bei Arbeitsunfähigkeit eine Lohnfortzahlung laut gesetzlichem Minimum, keine Frühpensionierung mit 58, keine AHV-Überbrückungsrente, kein Gratistelefon, GA und so weiter.

Es ist überfällig, alle Anstellungsbedingungen beim Staat zu überprüfen und diese rigoros den Bedingungen anzupassen, denen ein Grossteil der staatsverwalteten Büezer unterliegt, denn diese bezahlen den Beamtenkomfort. Eine solche Korrektur sollte schweizweit endlich angepackt werden. Es ist durch Statistiken von Bund und Kantonen bewiesen, dass das Staatspersonal massiv vermehrt wurde. Damit meine ich nicht die Krankenpflegerinnen und -pfleger, Lehrer und so weiter, also Arbeitende, sondern die vielen unnötigen Ämtli-Verwalter. Viele Direktionen und Stabsstellen sollten zusammengelegt, viele Stellen gestrichen und dadurch Steuern gespart werden.

Wird ein Büezer mit 55 Jahren entlassen, erhält er seine Freizügigkeitsleistung auf ein Sperrkonto, von wo sie an die Pensionskasse des nächsten Arbeitgebers geht, bis er mit 65 pensioniert wird. Ex-Stadtrat Roth, der mit 55 selbst gekündigt hat, erhielt nach nur acht Jahren laut Reglement im Grundsatz eine volle Pension, als hätte er bis 65 seinen Job gemacht. Auch die Reglemente für Spitzenpolitiker, -beamte und -diplomaten gehören auf den Prüfstand samt deren Spesenentschädigungen. Auch hier gibt es Abzocker wie bei Banken und Pharmafirmen.

Wolfgang Schüler, Luzern

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.