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Leserbrief

Luxuslösung auf Kosten der Steuerzahler

«Direkt aus den Parteien», Ausgabe vom 16. Juni

Der Artikel von Lisa Zanolla (SVP) verfälscht den Sachverhalt und ich erlaube mir eine Richtigstellung. Es geht dabei um wenige Fälle, wo ein Staatsmitarbeiter kurz vor seiner Pension aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss. Man soll einen solchen Mitarbeiter aus einer leitenden Stellung herabstufen können, um ihn zu entlasten, bevor er krank wird. Der Mitarbeiter verbleibt aber in der Abteilung, die er vorher geleitet hat und stellt seine langjährige Erfahrung in Projekten weiterhin zur Verfügung. Das ist in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig. Resultiert aus der Herabstufung eine Lohneinbusse, welche eine reduzierte Rente zu Folge hätte, so kann eine einmalige Abfindung ausgerichtet werden, deren Höhe maximal der Lohneinbusse für ein Jahr entspricht.

Der vorgeschlagene Gesetzestext spricht von der Änderung der «Funktion». Das Problem entsteht nun beim Anstellungssystem der Lehrerschaft. Dort wird nämlich nicht in «Funktionen» gearbeitet, sondern in «Pensen». Aber eine Pensenreduktion führt irgendwo in eine Teilzeitanstellung, deren Gegenwert die freie Zeit ist. Die CVP hat das Problem zwischen diesen beiden Anstellungssystemen erkannt und will erreichen, dass die Lehrerschaft den anderen Staatsangestellten gleichgestellt ist. Da der aktuelle Gesetzestext dies noch nicht befriedigend darstellen kann, muss in einer weiteren Runde bis zur zweiten Lesung darum gerungen werden.

Roger Zurbriggen, CVP-Kantonsrat, Neuenkirch

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