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Luzern: Missstände auf dem Tribschen-Areal

Zur Hundefreilaufzone auf Tribschen
Jost Hicklin,

Tatsache ist, dass die «Hündeler» mit ihren Lieblingen diese Wiese östlich des Wagner-Museums schon lange in Beschlag nehmen. Da ich das Gebiet von der Kantonsschule Alpenquai bis zum Tribschenhornweg neben der Tribschenbadi sehr genau kenne, beobachte ich, dass die meisten Hundebesitzer ihre Lieblinge auf Rufweite somit im Griff haben.

Auch wenn der Stadtrat diese neue Freilaufzone mit eigenem, neuem Fussweg durch die Wiese hindurch verteidigt, gibt es doch einige Randerscheinungen. Schon jetzt rennen die Hunde nach einem Bad von der rechten Ecke unten am See über die ganze Wiese hinauf bis zum Richard-Wagner-Museum.

Seit die Stadt Luzern kein Geld mehr für die Abschrankungsgitter quer durch das Areal der Tribschenbadi hat (Durchgang während der Winterzeit nur für Fussgänger), nehmen öfters auch Hunde­besitzer während der Winter­-zeit das ganze Badeareal in Beschlag. Dabei übersehen sie manchmal, abgelenkt von Handy oder Begleitpersonen, wie ihre Vierbeiner eine neue Duftmarke setzen. Letztes Jahr hat die Stadtgärtnerei noch einen Biotopstreifen entlang dem Tribschenhornweg bis zum Seeufer angepflanzt. Unter dem Motto «Natur in der Stadt» sollte es ein Lebensraum für Wildpflanzen und Tiere werden. Dieses sogenannte Biotop entlang dem Fussweg sieht heute für die Spaziergänger wie ein Streifen voller Steine, Sand und Dreck und wie nach einem Unwetter aus.

Was das mit einer Aufwertung der Natur zu tun hat, bleibt sicher ein Geheimnis für die Auftraggeber. Nur die Hunde werden es sicher begrüssen, so können sie ungeniert ihr Geschäft auch entlang dieses «Biotops» verrichten. Hoffentlich sehen dies auch die Hundebesitzer, denn oft sind sie mit sich selber beschäftigt.

Tatsache ist, dass die Fusswege vom Alpenquai hinauf zum Wagner-Museum und bis nach der Tribschenbadi Richtung Schönbühl mit einem allgemeinen Fahrverbot belegt sind, was jedoch Velo- und Töfflifahrer im Sommer nicht hindert, entlang dem Badeareal bis zum Seeufer hinunter zu fahren.

Fazit: Liegt rund um das Wagner-Museum wirklich alles im grünen Bereich?

Jost Hicklin,

Luzern

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