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Luzern: Regieren und Teilen in der Politik

«Was hätte St. Martin wohl gemacht?», Ausgabe vom 11. November
Simon A. Zihlmann, Kaplan,

Der Beitrag von Regierungspräsident Guido Graf hat mich sehr gefreut. Er hat den Gedenktag des heiligen Martin zum Anlass genommen, um über Kantons­finanzen zu schreiben. Sollte es Machtkämpfe geben, dann verlieren alle. Steuererhöhungen werden auch in Zukunft wieder zu grossen Diskussionen führen. Wie wir aus der Legende von St. Martin wissen, hat er nicht den ganzen Mantel verschenkt, sondern geteilt. Auch wir sollen das Teilen lernen. Ich denke nicht so, wie ein Reicher einem Bettler ein Almosen schenkt, sondern so, wie ein Mensch ein Brot teilt mit einem anderen Menschen. Wir haben viel zu teilen in der Politik und in der Kirche. Nicht nur unser Geld, auch unsere Zeit, auch unsere Freude, unser Glück, auch unsere Angst und Traurigkeit und besonders unsere Hoffnung.

Darin ist auch die goldene Regel eingeschlossen, die Guido Graf am Ende zitiert: «Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.» Dieses grosse Anliegen der Nächstenliebe ist jeder Religion bekannt.

Simon A. Zihlmann, Kaplan,

Schüpfheim

Was St. Martin gemacht hätte? Ganz einfach: Er wäre nicht nach Rom gereist und hätte so 100000 Franken gespart und das Geld an die Armen verteilt. So hätte er sein Pferd und die andere Hälfte des Mantels behalten können.

Rolf und Anita Berger, Emmenbrücke

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