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Mall: Mehrverkehr und Hungerlöhne

Zur Eröffnung der Mall of Switzerland am 8. November
Hansruedi Bühler,

Der Verkehr zu einer Mall macht viel verkehrt, säuft viel Benzin und bedankt sich mit giftigen Abgasen. Ist es nicht sinnvoller, Existenzen in der eigenen Gemeinde zu sichern, indem wir die dortigen Läden berücksichtigen? Auch die kleinen und kleinsten – und so Zusammenhalt leben.

Hansruedi Bühler, Emmenbrücke

In anderen Zeitungen wird die Eröffnung der Mall of Switzerland aus einem anderen, kritischeren Blickwinkel beäugt. Branchenkenner und Shoppingcenteranalysten sehen die UFO-Landungen mit anderen Augen an. Wie das Geld zusammenkam, immerhin 450 Millionen Franken, und welche Leute für Hungerlöhne in den Golfstaaten für die Scheichs geschuftet haben, steht auf einem anderen Blatt.

Hans Halter, Hochdorf

Zur Anzeige auf der Mittwochsausgabe dieser Zeitung: Die Mall in Ebikon ist nicht meine Mall und schon gar nicht «the Mall of Horw». Wir haben in Horw wunderbare Einkaufs­läden und ein vielfältiges Freizeitangebot. Falls diese Zeitung einen Bericht über den CO2-­Gehalt der Luft bringen sollte, erwarte ich, dass sie beifügt: Der Weg von zum Beispiel Marbach zur Mall ist retour ja nur rund 100 Kilometer.

Philipp Haas, Horw

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