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Mall: Probleme und wie man sie lösen kann

Zur neu eröffneten Mall of Switzerland in Ebikon
Niklaus Oberholzer, Horw

Die «Luzerner Zeitung» veröffentlicht Leserbriefe mit Kritik an der Mall of Switzerland (Ausgabe vom 12. November). Kritik am Verkehrsaufkommen und an der Verdrängungspolitik vernimmt auch, wer unter Bekannten herumhört. Was oft vergessen geht, aber in dieser Zeitung vom 5. November zu lesen war: Vor 14 Jahren hat Schindler das «Erlebnis»-Projekt «Ebisquare» vorgestellt und das Areal verkauft. Vor allem aber: 2005 stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ebikon den entsprechenden Planungsvorhaben zu. In der direkten Demokratie ist jede und jeder Stimmberechtigte ein Politiker oder eine Politikerin und aufgerufen, im Sinne des Gemeinwohls zu entscheiden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hätten es also in der Hand gehabt, die Mall of Switzerland zu verhindern oder eine kleinere Variante zu verlangen. Sie taten es nicht – auch Schindler nicht! Und nun haben sie die Früchte ihres Tuns vor der Haustür. Regierungsrat Küng, wiederum gemäss dieser Zeitung, an der Eröffnung am vergangenen Mittwoch: «Heute schaut die Schweiz nach Luzern.» Vielleicht hat der FDP-Politiker Recht. Erfahrungsgemäss schauen die Leute besonders gerne hin, wenn etwa falsch läuft.

Niklaus Oberholzer, Horw

Auf dem Inserat auf der Frontseite dieser Zeitung vom 8. November sind Luzerner Gemeinden, darunter die meinige, Malters, so aufgeführt, als hätten wir etwas mit der Mall zu tun. Das finde ich eine Frechheit. Diese Mall ist nicht die unsrige und nicht die meinige.

Rosmarie Luginbühl, Malters

Seit einiger Zeit besitze ich eine Mall. Sie befindet sich in Ebikon. Dies vernahm ich in den Zeitungen und auf Plakatwänden. Offenbar wurden die Kosten nicht gescheut, mir die Information zu meiner Mall auf diesem Wege zukommen zu lassen. Ich will aber keine Mall! Deshalb verkaufe ich sie sofort wieder an den Meistbietenden. Angebote bitte an den Absender. Die Administrationsgebühren gehen selbstverständlich zu Lasten derjenigen, welche glaubten, dass ich so eine Mall haben wollte.

Kurt Lüthold, Emmenbrücke

Die Verkehrssituation rund um die neue Mall of Switzerland ist mehr als unbefriedigend. Autos stauen sich durch das halbe Rontal, und die VBL-Busse haben bis zu 30 Minuten Verspätung. Diesem Problem könne mit ein wenig gutem Willen und gelber Strassenfarbe Abhilfe geschaffen werden. Und zwar so: Die Strasse zwischen den Haltestellen «Ronmatt», «Root D4-Oberfeld» und «Dierikon-Migros» sowie zwischen «Fildern» und «Schindler» ist sehr breit. Es könnte dort in Strassenmitte eine Busspur für beide Fahrtrichtungen, wie bei den Zugerland Verkehrsbetrieben vorhanden, erstellt werden. Wieso strassenmittig? Dies bringt den Vorteil, dass die Busse die Spur bei Bedarf in beide Fahrtrichtungen nutzen können. An den Haltestellen würden, wie bereits bei der Buspiste der Linie 7 zwischen «Gartenheim» und «Zwyssigplatz» Verwendung findend, Signale für den Chauffeur aufgestellt, bei welchen sich der Bus anmeldet, und so würde vermieden, dass sich die Busse in der Mitte treffen. Gerade mit Blick auf die Einführung der Linie 111 sowie der per 2019 zur Mall fahrenden R-Buslinie 1 wäre dies doch eine merkliche Verbesserung der Situation für den ÖV und die ÖV-nutzende Bevölkerung im Rontal.

Marcel Roos, Ebikon

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