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Man sucht hier das Haar in der Suppe

«Mehr Expat-Kinder besuchen die Kanti», Ausgabe vom 2. März
Paul Plichta, Zug

Die Journalistin Samantha Taylor lamentiert in ihrem Artikel, wie belastend die Expat-Kinder für die Kantonsschule Zug seien. Als Schweizer Vater von vier Kindern, von denen zwei die Kantonsschule Zug besucht haben, und als engagierter Bewohner unserer Stadt antworte ich wie folgt: Noch vor wenigen Jahren haben dieselben Leute, die heute den an­geblichen Mehraufwand durch sogenannte Expats-Kinder monieren, sich darüber aufgeregt, dass sich eben diese Expats nicht in unsere Gesellschaft integrieren würden. Nun sind sie da, die Expats, mitten unter uns, und wieder wird ein Haar in der Suppe gefunden.

Im Übrigen sei angefügt, dass an der Kantonsschule Zug eine andere, hier gar nicht genannte Gruppe von ausländischen Schülern immatrikuliert ist und ebenfalls «auf unsere Kosten» Zeit in der Schweiz verbringen. Diese Austauschschüler verursachen einen noch viel grösseren administrativen und Betreuungsaufwand, soll man auch hier einen Riegel schieben? Als Familie haben wir mehrere dieser Austauschschüler bei uns aufgenommen, und unsere Kinder haben unter den sogenannten Expats-Kindern gute Freunde und Freundinnen gefunden. Es war eine Freude und Bereicherung, und ja, es war auch aufwendig, wie alles Schöne im Leben.

Paul Plichta, Zug

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