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Mögliches Blutracheopfer: Ist das unser Problem?

«Droht Kriminaltourist Blut­rache?», Ausgabe vom 22. Juli
Hans Bühlmann,

Ein krimineller Kosovare missbraucht unser Gastrecht, sollte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft für seine Verbrechen sechs Jahre hinter Gitter und danach ausgewiesen werden. Seine Vergehen gegen unsere Rechtsordnung sind offenbar erheblich, wenn man bedenkt, wie milde hierzulande Räuber und Betrüger angefasst werden. Der Delinquent rekurriert, weil er in seiner Heimat ein mögliches Blutracheopfer werden könnte, und er erhält von unseren höchsten Richtern Recht.

Mögliches Blutracheopfer, ist das unser Problem? Im Ko­sovo ist jedermann mögliches Blutracheopfer. Konsequenterweise müsste also jedem Kosovaren in der Schweiz Asyl gewährt werden, weil er zu Hause irgendwann ein Blutracheopfer werden könnte. Er darf bei uns sogar schwerwiegende Delikte begehen. Unsere obersten Richter halten die Hand darüber. Sind Gerichte dazu da, um Halunken aufzuhelfen oder uns vor ihnen zu schützen? Unsere obersten Richter sollten dringend etwas tun, um das angeschlagene Vertrauen in ihre Rechtsprechung wiederher­zustellen.

Hans Bühlmann, Malters

In ganz Europa kriminell, abgeschoben, und jetzt ist er in der Schweiz gelandet, der arme Mann. Jetzt kommt er vor Ge­richt und ins Gefängnis, alles auf Kosten der Steuerzahler. Völkerrecht hin oder her: Mir als Schweizerin geht die ganze Entwicklung zu weit.

Uschi Jenny, Gelfingen

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