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Leserbrief

Neues Schulmodell hat sich bereits bewährt

«Horw: Bei diesem Trio lernen die Kinder, wann sie wollen», Ausgabe vom 28. August

Gratuliere zum «neuen»Schulmodell an der Privatschule Kompass in Horw. Ganz ähnlich habe ich Ende 60er- und noch anfangs 70er-Jahre Schule in Gesamtschulen erlebt: ein Lehrer mit 35 Schülern in sechs Klassen, aber mit sehr hilfsbereiten älteren oder stärkeren Schülern. Diese wurden fähig, mit andern Schülern in kleinen Gruppen und lebensnah den Schulstoff aufzuarbeiten.

So hatte der Lehrer mehr Zeit, neuen Stoff und Lehrausgänge in die Natur und zu den verschiedenen Werkstätten vorzubereiten. Zu sagen ist, dass die meisten Kinder aus kinderreichen Familien stammten und dadurch schon erzogen waren. Somit konnte der Lehrer sich auf das Lehren und Vermitteln von Bildungsinhalten konzentrieren und wurde selten durch auffällige Schüler an den Rand des Nicht-mehr-Könnens gedrängt. Jedoch finde ich es von den drei Initiantinnen in Horw wagemutig und realitätsnah, so zu unterrichten. Leider nur mit dem kleinen Unterschied zu damals, dass die Schüler lernen können, wann sie wollen. Können die Lehrpersonen daher auch kommen und gehen, wann sie wollen? Viel Unternehmungsgeist und Durchhaltekraft wünscht den Lehrkräften ein alt gedienter Lehrer, der anno 1970 an einer zweiklassigen Sekundarschule mit 32 Schülern 13 Fächer unterrichtete, nur mit gegenseitiger Hilfe und Respekt.

Alberto Affentranger, Neuenkirch

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