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Leserbrief

Nicht alles ist Gold, was glänzt

«Rotterdamer Mädchen fangen Taschendiebe», Ausgabe vom 16. Juni

Sieh an, wow: Ein 23-Zeiler in unserer Zeitung hat mich sehr beeindruckt. Die Girlies jagen Taschendiebe und vielleicht sogar mal einen Enkeltrick-Betrüger. Mittlerweile unter Obhut eines Rotterdamer Polizisten! Ich stelle mir das in der Schweiz vor – unvorstellbar. Ich hätte da so eine dringende Aufgabe für diese Mädchen im so reichen Kanton Zug. Fact: Frau mit Kind unter 14 Jahre, getrennt seit einem Jahr. Das Familiengericht Zug tagt. Entscheidet: Die monatliche Summe an die getrennt lebende Frau mit Kind hat er zu bezahlen. Dieser hat aber keine Lust dazu. Da vergehen Monate, nichts geschieht. Der 3. Anwalt schon, beginnt zu schikanieren. Sie muss bald Kredit aufnehmen.

Und das Familiengericht, es geht nichts, über Monate. Es beginnt ein monatelanges Hick Hack – Eheschutzgericht, Einzelrichter, Obergericht, Verwaltungsgericht... Ja, die einzigen die sich ins Fäustchen lachen, sind die Anwälte mit Stundenansätzen von meist Fr. 200.–. Die Mutter kann sich das nicht erklären. Er muss monatlich zahlen, betreiben geht offensichtlich nicht. Auch für das Kind, das dies alles mitkriegt, ist das alles andere als Familienschutz. Dass es sich dermassen in die Länge ziehen kann weil es der «Vater» extra verschleppt. Nun, liebe Leser, müssen Sie wissen, der Vater ist Millionär – zweistellig!

Wetten, dass diese beiden jungen Mädchen da mal ganz unkompliziert ins Zuger Gerichtsgebäude gehen und fragen würden, was das eigentlich soll. Ob unsere Familiengerichte beschliessen zu zahlen, aber nicht in 30 Tagen oder 60 Tagen. Fürwahr, Kanton Zug. Es ist da längst nicht alles Gold, was so sauber glänzt. Ein Jahr ist schon verstrichen, bezahlt da die Opferhilfe?

Rolf Bühlmann Cham

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