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Nicht nachvollziehbar

«Tierschutz gegen Luchs- Abschuss», «Zentralschweiz am Sonntag» vom 1. Mai

Der Luchs gehörte ursprünglich zu den einheimischen Wildtierarten, wurde jedoch bis zu seiner Ausrottung verfolgt. Die letzte historische Luchs-Beobachtung stammt von 1904 aus dem Gebiet des Simplonpasses. Anfang der 70er-Jahre wurde im Kanton Obwalden mit der Aussetzung von Luchsen begonnen. Inzwischen ist es gelungen, den Luchs in der Schweiz wieder in einer sehr kleinen Population heimisch werden zu lassen. Fachleute beziffern diese auf rund 130 Individuen. Nun fordern Jäger bereits wieder Regulationsabschüsse, weil der Luchs angeblich für einen Rückgang der Wildbestände verantwortlich sei. Abgesehen davon, dass sich in einer intakten Umwelt die Bestände von Raub- und Beutetieren automatisch austarieren, ist der Anspruch der Jägerschaft als einzig legitime Nutzniesser der Wildbestände kaum nachvollziehbar.

Es fragt sich vielmehr, warum es in unserem Land nebst seinen über acht Millionen Einwohnern nicht auch noch Platz für einen immer noch höchst labilen Bestand an frei lebenden Luchsen haben sollte.

Peter Hahn, Udligenswil

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