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Nun ist auch die Hoffnung weg

«Raiffeisen in Erklärungsnot», Ausgabe vom 25. April
Ueli Krasser, Hagendorn

Bis heute hatte ich einen leisen Rest Hoffnung, dass auch in der Finanzbranche im Wesentlichen die Arbeitsleistung honoriert wird. Nun gibt sich der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank 40 Prozent (!) mehr Lohn. Ausgerechnet jene Bank, die jüngst durch Skandale auffällt, nämlich: Ex-CEO in Untersuchungshaft, Verwechslung von Kunden-Adressen, fahrlässige Schalter-Geschäfte mit Dementen. Meine obige Hoffnung ist nun endgültig begraben.

Die Banken sind doch keine Selbstbedienungsläden, werte Bänkler-Kader! Sie gehören euren Aktionären respektive Genossenschaftern, nicht euch selber! Misswirtschaft, Fehlleistungen, Raffgier, Ungenügen und Verursachen von Imageschäden würden in normalen Buden abgestraft, z. B. mit Entlassungen. Aber offensichtlich muss jede Putzfrau genauer arbeiten als Verwaltungsräte in Banken (und auch bei der Postauto AG).

Meine Kundenbeziehung zu Raiffeisen wackelt. Und: Sollte die Vollgeld-Initiative angenommen werden, dann sind viele Banken durch ihr fahriges und unverschämtes Verhalten in grossem Masse selber schuld.

Ueli Krasser, Hagendorn

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