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Nur ganz wenige profitieren

«Firmensteuern bleiben tief», Ausgabe vom 26. September
Titus Krummenacher, Luzern

Es bleibt ein Luzerner Phänomen. Da kann ein Regierungsrat die Finanzen an die Wand fahren, und trotzdem wird er von einer bürgerlichen Mehrheit dabei unterstützt. Dabei herrscht im Kantonsrat grosse Hilflosigkeit. In den nächsten drei Jahren fehlt eine halbe Milliarde in der Kasse, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Es gibt weitere massive Sparmassnahmen. Natürliche Personen werden zur Kasse gebeten. Der Kanton wird weitere Kosten auf die Gemeinden abwälzen und kann wichtige Investitionen nicht tätigen. Zahlreiche Gemeinden kommen noch mehr in finanzielle Not und können ebenfalls nicht mehr investieren. Die Mehrheit der natürlichen Personen wird weniger ausgeben können. Die einheimische Wirtschaft wird darunter leiden. Solange bei den «anderen» gespart wird, wird diese Politik von der Mehrheit unterstützt. Viele fühlen sich noch nicht persönlich betroffen. Von dieser Politik, die den Staat schwächt, profitieren jedoch letztendlich nur ganz wenige, und die sozioökonomischen Unterschiede werden grösser. Es ist zu hoffen, dass es bald einen Turnaround geben wird.

Titus Krummenacher, Luzern

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