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Oberkirch: Pläne für wertvolles Naturgebiet

«Sure: Fischer sind gegen ‹Disneyland›», Ausgabe vom 25. Januar
Erwin Müller-Weltert, Oberkirch

Vor Jahren hat sich der Gemeinderat in weiser Voraussicht entlang der Sure Grünfläche gesichert. Dies mit dem Ziel, den Surenlauf zu revitalisieren und das Gewässer der Bevölkerung näherzubringen. Dieses Projekt fand von Beginn weg die volle Unterstützung von Bund und Kantonen, es wurde als wegweisend eingestuft.

Erste Vorschläge hat man überarbeitet, und sie wurden von der breit abgestützen Kommission zum vorliegenden Projekt ausgearbeitet. Dieser Vorschlag öffnet massvoll das heute meist hinter Strauch- und Baumwerk träge dahinfliessende Gewässer für Tier und Mensch. Lichte und sonnige Abschnitte wechseln sich mit weiterhin bewachsenen und nicht zugänglichen Uferabschnitten ab, so dass Tier und Pflanzenwelt auch künftig Rückzugs- und Entfaltungsflächen erhalten, oder dass solche neu geschaffen werden.

Wenn man bedenkt, in welchem Mass Oberkirch in kurzer Zeit gewachsen ist, welche Grünflächen dabei überbaut wurden, ist es mehr als nur Recht und sinnvoll, wenn nun naturnahe Flächen und Gewässer aufgewertet werden.

Oberkirch nennt sich auch Gemeinde am «Sempachersee». Ja, aber der Oberkircher Bevölkerung steht kein einziger Meter Seeanstoss zur Verfügung. Entweder steht der Ufergürtel unter Naturschutz, oder er ist privat genutzt. Nun bietet sich mit dem vorliegenden Projekt die einmalige Gelegenheit, der Bevölkerung das Wasser und die Natur näherzubringen. Zudem übernehmen Bund und Kanton den Hauptanteil der Kosten. Unser Kostenanteil wird aus dem geäufneten «Revitalisierungsfonds» bezahlt, so dass wir, ohne einen einzigen Steuerfranken auszugeben, zu einem wertvollen Naturgebiet kommen. Einwände betreffen meist Eigeninteressen. Es ist jedoch Fakt, dass die Idee der Suren-Revitalisierung Bestandteil der im Jahr 2010 von der Bevölkerung genehmigten Ortsplanrevision war. Lassen wir uns am 4. März diese Chance nicht entgehen.

Erwin Müller-Weltert, Oberkirch

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